PKW brennt in voller Ausdehnung auf dem Autobahnkreuz Weinheim

3. Dezember 2017 | Von

Weinheim. Am späten Samstagnachmittag gegen 16:50 Uhr alarmierte die integrierte Leitstelle Rhein-Neckar die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zu einem PKW-Brand auf das Autobahnkreuz Weinheim. Das erste Fahrzeug konnte schnell in Richtung Einsatzstelle abrücken, da noch einige Feuerwehrangehörige aufgrund einer Übung im Feuerwehrzentrum waren.

Aus noch ungeklärter Ursache fing ein Fahrzeug – ein Subaru Forester während der Fahrt im Motorraum Feuer. Die Fahrzeuginsassen konnten das Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen und sich in Sicherheit bringen. Das Fahrzeug brannte jedoch völlig aus.

Das brennende Fahrzeug wurde von einem Trupp unter schwerem Atemschutz mit einer Hochdruckschnellangriffsleitung abgelöscht. An dem Wagen entstand ein Totalschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Auch auf der Fahrbahndecke entstand durch den Brand ein Schaden von etwa 5.000 Euro. Die Autobahnmeisterei streute die Einsatzstelle nach Abschluss der Löscharbeiten ab, damit das Löschwasser nicht auf der Straße gefrieren konnte.

Die Feuerwehr Weinheim war mit drei Fahrzeugen und insgesamt zwölf Einsatzkräften vor Ort. An der Einsatzstelle waren ebenfalls die Autobahnpolizei sowie die Autobahnmeisterei. Die Parallelfahrbahn war während des Einsatzes etwa eine Stunde lang voll gesperrt.

Bereits am Samstagmittag wurden die Feuerwehrsanitäter der Abteilung Stadt alarmiert. Die Helfer vor Ort Einheit rückte zu einem medizinischen Notfall in die Nordstadt aus.

Gegen 21:25 rückte der Löschzug der Abteilung Stadt in das Multzentrum am Berliner Platz aus. Die Späteinkäufer wurden aufgrund eines Feueralarms über die automatischen Lautsprecher Durchsagen gebeten das Gebäude zu verlassen, was auch alle bis zum Eintreffen der Feuerwehr machten. Ein Trupp unter Atemschutz erkundete das Gebäude und konnte schnell Entwarnung geben. Aufgrund von Reinigungsarbeiten war versehentlich Wasser in einen Rauchmelder gelangt, der darauf die Brandmeldeanlage mit Aufschaltung zur Feuerwehr auslöste. Die Anlage wurde zurückgestellt und die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.

Nachdem alle Einsatzkräfte wieder zu Hause waren, wurden Sie gegen 22:30 Uhr erneut alarmiert. Diesmal zu einem eher ungewöhnlichen Feueralarm im eigenen Haus. Die automatische Brandmeldeanlage meldete ein Feuer im Werkstattgebäude des Feuerwehrzentrums in der Bensheimer Straße. Es stellte sich heraus, dass mehrere Rauchmelder ausgelöst hatten. Ein Löschfahrzeug fuhr das Objekt auf dem eigenen Gelände an und erkundete mit einem Trupp unter Atemschutz die Lage. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts hatten in einem Kompressorraum die Rauchmelder ausgelöst. Die Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt und der Einsatz beendet.

Galerie-Vorschau: