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Neubau sorgte für den größten Einsatz 2009

21. März 2010 | Von
Feuerwehr Weinheim Jahreshauptversammlung Abteilung Oberflockenbach

Feuerwehr Weinheim Jahreshauptversammlung Abteilung OberflockenbachDer größte Einsatz der Feuerwehr Weinheim Abteilung Oberflockenbach war mit Sicherheit der Neubau, der den Angehörigen der Wehr einiges abverlangte. Für die geleistete Arbeit und die Unterstützung bei der Einweihung, als den Bürgern ihr Feuerwehrhaus für ihre Sicherheit übergeben wurde bedankte sich Abteilungskommandant Christian Brunow bei den Feuerwehrangehörigen, deren Partnern sowie dem Förderverein und der Verwaltung.

Bei der Wehr wurde im Berichtsjahr aber nicht nur gefeiert, wie im Rechenschaftsbericht anlässlich der Jahreshauptversammlung, zu der auch Ortsvorsteher Hans Salbinger und die Vertreter von Stadt- und Ortschaftsrat begrüßt werden konnten, deutlich wurde. So musste die Wehr 2009 den Bürgern 40-mal Hilfe leisten. 13 Einsätze davon mussten die Feuerwehrsanitäter als Helfer vor Ort fahren. Hier rücken die Helfer zu medizinischen Notfällen aus um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts durch professionelle erste Hilfe zu überbrücken. Hier wies Brunow darauf hin, dass die Alarmierung der Helfer vor Ort im Ermessen des Leitstellendisponenten liegt und daher nicht automatisch erfolgt. In trauriger Erinnerung wird den ehrenamtlichen Helfern Heiligabend 2009 bleiben, da hier die Feuerwehrangehörigen im Zuge der Amtshilfe für die Polizei in schwer zugänglichem Gelände eine Leiche bergen mussten.

Sorge bereitet dem Abteilungskommandant der Fuhrpark. Während in der Fahrzeughalle ein neuwertiger Mannschaftstransportwagen steht, verfügt die Wehr über einen Youngtimer als Löschfahrzeug und einen Oldtimer als Tanklöschfahrzeug. Sorge bereitet das Löschfahrzeug, das seinen Namen durch einen Pumpenschaden, der einen erheblichen Kostenaufwand für das alte Fahrzeug bedeuten würde nur noch eingeschränkt einsatzfähig ist. Daher kümmerte sich die Wehr um eine Alternative und konnte so 2009 ein Löschfahrzeug aus der Landesbeschaffung von Hessen besichtigen, das durch Überproduktion kostengünstig angeboten wurde. Durch die Haushaltsperre konnte bisher noch keine Lösung gefunden werden.

Aus dem Rechenschaftsbericht ging auch hervor, dass die Wehr personell und vom Ausbildungsstand gut aufgestellt ist. So leisten momentan 45 Feuerwehrangehörige aktiv Dienst. Im letzten Jahr hielt die Wehr 24 Übungen und bildet zusätzlich mehrere Feuerwehrangehörige aus. So besuchten Angehörige der Wehr die Grundausbildung, den Truppführer-, Kettensägen-, Atemschutzgeräteträger-, Maschinisten-, Sprechfunker-, und Gruppenführerlehrgang. In Kooperation mit der Unterkreisführungsgruppe wurde auch ein Waldbrandkonzept für das Gebiet rund um den Eichelberg entwickelt.

Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht dankte in seinem Grußwort der Wehr. Stolz ist er auf die Feuerwehrsanitäter, für die er sich stark gemacht hatte und dafür nicht nur positives Feedback erhielt. Die Einsätze der letzten Jahre haben aber gezeigt, wie wichtig die Einrichtung der Helfer vor Ort Gruppe war, den bei einigen Notfällen konnte nur durch den schnellen Einsatz der Feuerwehrsanitäter Leben gerettet werden. Auch die positiven Rückmeldungen des Rettungsdienst bestätigen dies. Den der Rettungsdienst sieht die Helfer vor Ort keineswegs als Konkurrenz. sondern als sinnvolle Ergänzung. Auch zur Haushaltslage informierte Stadtbrandmeister Albrecht die Wehr und berichtet über Gespräche mit der Haushaltstrukturkommission. Zum defekt der Pumpe konnte er auch positives berichten. So werden momentan Angebote zur Reparatur eingeholt um die Pumpe schnellstmöglich in Dienst zu stellen.

Auch die Jugendfeuerwehr muss sich momentan keine Sorgen machen, wie die Versammlung aus dem Jahresbericht von Abteilungsjugendwart Johannes Schröder erfuhr. Die 19 Jugendlichen waren im vergangen Jahr auch schwer aktiv. Neben der Christbaumsammelaktion, Säuberung der Nistkästen, Zeltlagern, Plätzchen backen ging es auch nach Holland zur Sommerfreizeit der Weinheimer Jugendfeuerwehr. Michael Geller und Jonas Schmitt wechselten von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr und wurden per Handschlag in die Einsatzabteilung übernommen. Auch die Alterskameraden waren sehr aktiv wie Alfred Fiebiger berichtet. Neben vielen geselligen Treffen, trafen sich die Alterskameraden auch zum Plätzchen backen, Ostereier färben oder zum Schlachtfest. Unter der Leitung von Michael Sauer wurde im vergangen Jahr auch das Sportabzeichen erfolgreich in Angriff genommen. Michael Sauer konnte dieses an Marius Gärtner, Daniel Schmitt, Dennis Ewald, Daniel Schmitt, Jörg Sauer, Michael Sauer (jeweils Bronze), Jan Sauer, Tobias Sauer und Sebastian Sauer (jeweils Silber) überreichen. Aber auch sonst war die Wehr sehr sportlich. Während sich eine Gruppe regelmäßig Freitags zum gemeinsamen Sport trifft, nahm auch eine große Gruppe traditionell an den Skimeisterschaften des Deutschen Feuerwehrverbands in Altenau im Harz teil. Reiner Fath richtet auch ein Grußwort, in seiner Funktion als Vorsitzender des Feuerwehrfördervereins Oberflockenbach, an die Wehr. Auch er berichtet von einem erfolgreichen Jahr und rief dazu auf weitere Mitglieder für den Verein zu werben.

Bildergalerie

Beförderungen:

Zum Feuerwehrmann:

Günter Freisinger, Miachel Geller, Florian Meyer

Zum Oberfeuerwehrmann

Jasmin Baust, Julia Freisinger, Klaus Kulok, Matthias Lammer, Florian Zumsteg, Jochen Weih

Zum Hauptfeuerwehrmann

Rudi Schmitt, Matthias Weigold

Zum Oberlöschmeister

Sven Hufnagel, Johannes Schröder, Holger Seib, Andreas Auer

Ehrungen:

Für 10 Jahre Mitgliedschaft

Matthias Lammer

Für 12 Jahre Mitgliedschaft

Marcus Düsi

Für 40 Jahre Mitgliedschaft

Reiner Fath

Für 60 Jahre Mitgliedschaft

Karl – Heinz Fath, Artur Sauer, Willi Sauer