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Löschwasserversorgung wird mit Tauchpumpe sichergestellt – Brand in Weiler-Nächstenbach

16. Oktober 2014 | Von

Aus bisher ungeklärter Ursache ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu einem Brand in Weiler-Nächstenbach gekommen. Mitarbeiter der Firma Freudenberg hatten gegen 1:30 Uhr vom Werksgelände einen Feuerschein am Berg Richtung Nächstenbach wahrgenommen und die Werkfeuerwehr Freudenberg informiert. Diese alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt und schickte ein Fahrzeug zur Erkundung.

Vor Ort stellte sich heraus, das in einem etwas abgelegen und nur für Pkw´s erreichbaren Grundstück ein Feuer ausgebrochen war. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein Technik- und Lagerschuppen neben einem Wohnhaus in Vollbrand. Die Weinheimer Feuerwehr rückte mit drei Löschfahrzeugen und einem Transportfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

VRLF hat sich erneut bewährt

Ein Löschfahrzeug (VRLF) auf einem Mercedes Sprinter Fahrgestell, das der Wehr extra für enge Wege zur Verfügung steht wurde eingesetzt und fuhr die Einsatzstelle direkt an. Mit dem 500 Liter Löschwassertank wurde ein Löschangriff unter Atemschutz aufgebaut und das angrenzende Wohnhaus geschützt. Parallel dazu wurden von den großen Löschfahrzeugen Materialien sowie eine Tauchpumpe auf das Transportfahrzeug geladen und auch an den vom Nächstenbacher Weg circa 500 Meter entfernten Einsatzort gebracht.

Löschwasserversorgung über Swimmingpool und Tauchpumpe sichergestellt

Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben wurde die Tauchpumpe in den nahe gelegenen Swimmingpool eingelassen und ein zweites Rohr zur2014_10_16_2 Brandbekämpfung vorgenommen. Diese Löschwasserentnahme ist eher ungewöhnlich, da Tauchpumpen normalerweise eingesetzt werden um Keller die mit Wasser vollgelaufen sind leer zu pumpen. Die Einsatzkräfte entschieden sich für diese Einsatztaktik, da es den schnelleren Löscherfolg garantierte. Ansonsten hätte die Feuerwehr eine Wasserversorgung über die gesamte Strecke aufbauen müssen, was deutlich länger gedauert hätte. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern. Die Bewohner hatten von dem Feuer zunächst nichts mitbekommen und wurden durch Polizei und Feuerwehr informiert. Nach einer halben Stunde hatte die Wehr das Feuer gelöscht und konnte eine abschließende Brandnachschau durchführen. Der Technik, Lager und Umkleideraum wurde vollständig zerstört. Nachdem mit der Wärmebildkamera keine Glutnester mehr festgestellt werden konnten, wurde die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben. Die Polizei Weinheim hat die Brandursachenermittlung übernommen.