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Abteilung Stadt nutzte die Sommerferien zum Weiterbilden

20. August 2015 | Von

Trotz der Sommerferien und dem heißen Wetter in Baden Württemberg, traf sich die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt auch im August zu einer Samstagsübung. Hier hatte Richard Meier eine Zirkelausbildung zum Thema Fahrzeugkunde ausgearbeitet.

Übung Stadt1An sich ist das Thema „Fahrzeugkunde“ immer sehr trocken und wenig praktisch. Das Ziel dieser Übung war es auch dieses Thema praktisch und sinnvoll näher zu bringen, was Meier gut gelang. So gab es vier verschiedene Stationen. Bei der einer Station übten die Einsatzkräfte mit dem CE Führerschein (LKW) das Auf- und Absatteln der Abrollbehälter mit den beiden Wechselladerfahrzeugen, während die Nicht-LKW Fahrer das richtige Einweisen beim Auf- bzw. Absatteln lernten. Diese reibungslose Zusammenarbeit ist sehr wichtig, da zum Beispiel der Abrollbehälter Atemschutz und Gefahrgut (ASG), mit einem Gewicht von knapp acht Tonnen sehr schwer aufzusatteln ist.

Das nötige Fingerspitzengefühl ist bei Einsätzen mit der Drehleiter von großer Bedeutung, da gerade im ausgefahrenen Zustand die Drehleiter sehr empfindlich reagiert nicht nur bei Wind, sondern auch bei der Bedienung. Um das nötige Fingerspitzengefühl zu trainieren hatten die Brandschützer bei der nächsten Station die Aufgabe einen Reifen, welcher von der Drehleiter mit vier Seilen hing in verschiedene Pylone zu bugsieren. Entweder vom Korb und einer Mindesthöhe von 20 Metern oder vom Bedienstand am Fahrzeug.

Bei einem Verkehrsunfall rückt als Zusätzliches Sonderfahrzeug der Rüstwagen (RW) ab. Der Rüstwagen verfügt für verunfallete Fahrzeuge am Hang oder im Gefälle eine Seilewinde. Die richtige Benutzung dieser, wurde bei der Station unter die Lupe genommen. Die Übungsteilnehmer mussten einen PKW aus einem Graben ziehen und fachgerecht sichern.

Übung Stadt2Die letzte Station des Zirkeltrainings wurde im Wettkampmodus durchgeführt. Die Einsatzkräfte mussten aus den Löschfahrzeugen HLF und LF 16/12 CAFS eine gewisse Anzahl an Gegenstände in schnellstmöglicher Zahl raus räumen. Hierbei wurden auch einige nicht alltägliche, im Einsatzgebrauch benötigte Gegenstände, wie zum Beispiel das Bergetuch, oder die längst in die Jahre gekommene Meldertasche gesucht. Die schnellste Gruppe schaffte alle Gegenstände in 13 Minuten zu finden und bereit zu legen, während die längste 23 Minuten brauchte. Hierbei zeigte sich aber auch wie wichtig es ist, sich auf den Fahrzeugen auszukennen, bei über 20. Fahrzeugen in der Abteilung Stadt ist dies natürlich sehr schwer, deswegen werden bei regelmäßigen Übungen mit den Fahrzeugen das Wissen aufgefrischt und erweitert.

Eine besondere Überraschung hatte Abteilungskommandant Ralf Mittelbach für die Teilnehmer der Übung. Um die Hitze zu trotzen hatte Mittelbach für alle eine Portion Eis von Bertollini geholt und verteilt.