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Presseecho zur Jahreshauptversammlung der Weinheimer Feuerwehr 2022

27. Mai 2022 | Von

Weinheim. Am Freitag, dem 20. Mai, fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim im Gemeindezentrum Sulzbach statt. 120 der 250 aktiven Einsatzkräfte waren gekommen, um neben dem ersten Jahresbericht des neuen Kommandanten Bernd Meyer auch einen neuen stellvertretenden Feuerwehrkommandanten zu wählen. Hier haben wir das regionale Presseecho zur Versammlung für Euch zusammengefasst. Die eingefügten Bilder gehören nicht zu den Berichten und dienen nur zur Auflockerung des Text.

Verstärkung muss her

Jahreshauptversammlung: Oberbürgermeister und Kommandant kündigen Werbekampagne an

Ein Problem sei aber auch, dass etwa ein Drittel der aktiven Feuerwehrleute nicht regelmäßig an Übungen teilnehme und daher im Einsatz fehlt. „Auch da müssen wir ran“, so Meyer.

Meyer betonte auch, dass er sich in seinem ersten Jahr als Kommandant gut eingelebt habe, was auch an der guten Kameradschaft in der Wehr und an seinen beiden Stellvertretern Ralf Mittelbach und Volker Jäger liege. Eine Meinung, die auf Gegenseitigkeit beruht. Die Wahl von Bernd Meyer, so Ralf Mittelbach in seinem Bericht, sei eine „gute und kluge Entscheidung“ für die Weinheimer Feuerwehr gewesen. In seiner Rede kamen wichtige und kuriose Einsätze vor; besonders betonte er die Funktionsfähigkeit der 28 Sirenen auf Weinheims Dächern als katastrophensichere Warnanlagen. Insgesamt wurde die Erleichterung deutlich, dass nach Corona der Übungsbetrieb wieder im früheren Umfang möglich ist. Meyer und Mittelbach zeigten sich ebenso erleichtert darüber, dass sie mit einem beschlossenen Feuerwehrbedarfsplan nun Planungssicherheit bei der Ausstattung haben.

Mittelbach räumte dann seinen Platz als einer der Stellvertreter, um eine saubere Trennung zwischen Haupt- und Ehrenamt herzustellen, schreibt die Stadt weiter. Denn auch im Hauptberuf ist er Meyers Stellvertreter auf der Stabsstelle der Stadtverwaltung. Im ehrenamtlichen Bereich folgt ihm nun Matthias Bente, den die Versammlung mit deutlicher Mehrheit wählte. Bente ist 53 Jahre alt und hatte bereits Führungsaufgaben in der Abteilung „Süd“ bewältigt. Mittelbach wird aber selbstverständlich aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr bleiben.

Die Vereinsgeschäfte der Freiwillligen Feuerwehr laufen geregelt, wie Schatzmeister Rolf Springer bestätigte, ebenso Kassenprüfer Darwin Höhnle. Jugendfeuerwehrwart Daniel Paradiso berichtete von den Aktivitäten des Nachwuchses. Über 40 Jugendliche und 37 Kinder wollen später aktive Feuerwehrleute werden. Neben Ernennungen von Feuerwehrleuten standen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft auf der Tagesordnung.

Geehrt wurden für 15 Jahre Christian Paradiso, 25 Jahre ist Johannes Schröder bei der Feuerwehr ebenso wie Martin Weidner und Michael Weigold. Michael Müller ist seit 40 Jahren Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung machte Kommandant Bernd Meyer auch öffentlich, dass er im Zusammenhang mit dem Feuerwehrbedarfsplan einen anonymen Brief mit scharfer Kritik erhalten habe. Doch die Stimmung trübte das nicht, der Blick geht in die Zukunft: „Jetzt müssen wir gemeinsam nach vorne schauen, um neue Mitglieder zu werben“, so Meyer.

Quelle Weinheimer Nachrichten vom 25. Mai 2022 -> Original Bericht

 

Matthias Bente folgt auf Ralf Mittelbach

Die Mehrheit der Wehrleute sprach sich für Bente als neuen stellvertretenden Kommandanten aus.

Weinheim. Die Freiwillige Feuerwehr Weinheim hat einen neuen stellvertretenden Kommandanten: Matthias Bente aus der Wehrabteilung Lützelsachsen-Hohensachsen tritt die Nachfolge von Ralf Mittelbach an. Er wurde von den 120 versammelten Aktiven im Lauf der Jahreshauptversammlung der Weinheimer Gesamtwehr mehrheitlich gewählt: 86 Kameradinnen und Kameraden votierten in geheimer Abstimmung für den 53-Jährigen, 22 hielten mit je einem „Nein!“ dagegen, zwölf enthielten sich ihrer Stimmen.

Bente bildet damit künftig gemeinsam mit dem Feuerwehrkommandanten Bernd Meyer und dem anderen stellvertretenden Kommandanten, Volker Jäger, das Führungstrio bei den Brandschützern. Bente stammt ursprünglich aus Niedersachsen, lebt aber schon seit 25 Jahren in Weinheim, wo er sich ehrenamtlich für die Feuerwache Süd einbringt. Dort hat er bereits Führungserfahrung gesammelt. Im kurzen Gespräch mit der Presse machte er keinen Hehl daraus, dass er der Wunschkandidat von Kommandant Meyer war. Dieser habe ihn ausdrücklich zur Kandidatur ermuntert. Er selbst stehe für das Ehrenamt bei den Brandschützern, so der Beschäftigte eines großen Industriekonzerns. Er plädiere jedoch ausdrücklich für ein gutes Miteinander mit den hauptberuflichen Feuerwehrleuten.

Dass Mittelbach nicht mehr für den Stellvertreterposten kandidierte, hat ausschließlich organisatorische Gründe: Die Stellvertreter des Kommandanten sollen beide aus dem Ehrenamt kommen und dieses mit starker Stimme vertreten. Mittelbach ist jedoch hauptamtlich Beschäftigter, er bekleidet unter anderem das Amt des stellvertretenden Stabsstellenleiters Feuerwehr und Katastrophenschutz bei der Stadt Weinheim. Der Feuerwehrführung war es ein Anliegen gewesen, hier für Klarheit zu sorgen.

Natürlich bekam der weit überdurchschnittlich engagierte Mittelbach viele Dankesworte zu hören. Zunächst von OB Manuel Just, der nach der Eröffnung der Jahreshauptversammlung im Sulzbacher Sängersaal (früher: katholisches Gemeindezentrum) durch den Spielmannszug der Feuerwehrabteilung Sulzbach eine kurze Rede hielt. Der OB sprach von einem engen Zusammenrücken von Stadtspitze und Feuerwehrkommando: Neben Feuerwehrdezernent Torsten Fetzner habe er selbst wieder und wieder an Gesprächen mit Kommando und Abteilungsleitungen teilgenommen, so OB Just.

Er lobte den Gemeinderat dafür, dass dieser sich mit der letztjährigen Verabschiedung des Feuerwehrbedarfsplans für die kommenden Jahre klar zur Wehr bekannt habe. Das betreffe nicht nur Gebäude und Fahrzeuge, sondern auch das Personal: Man habe sich für weitere Stellen im Hauptamt, aber eben auch eine Stärkung des Ehrenamts entschieden, so Just, den Lokalpolitiker von den Freien Wählern, CDU, SPD und Linke nach Sulzbach begleitet hatten. Bei dieser Gelegenheit versprach Just ein Konzept zur Nachwuchsgewinnung bei der Feuerwehr, das ab Ende 2022 neue Impulse setzen soll.

Auf die Vorberatungen des Bedarfsplans, der die planerische Grundlage der gesamten Feuerwehrarbeit bildet, ging auch der Kommandant ein. Er sei gut aufgenommen worden in Weinheim, so der Anfang des vergangenen Jahres gewählte und im April 2021 angetretene Meyer. Umso enttäuschter war er jedoch, als im Spätsommer einzelne Feuerwehrleute die internen Strukturen des Weinheimer Brandschutzes umgingen und einen anonymen Brief zum Bedarfsplan verfassten. Darin hätten die Betreffenden über den Gemeinderat haltlose Vorwürfe, persönliche Angriffe und Falschmeldungen lanciert, ärgerte sich Meyer. Er und die Abteilungsleitungen seien sich einig, dass es sich dabei um unkameradschaftliches Verhalten handle, das man nicht dulde.

Auch Meyer sprach die weniger werdenden Kräfte im Ehrenamt an. Er hofft nun darauf, dass es wieder gelingt, bereits vorhandene Schätze zu heben: So nehme ein nicht unerheblicher Teil der Freiwilligen nicht regelmäßig am Übungsbetrieb teil, oft aus beruflichen Gründen. Es müsse gelingen, gemeinsam entsprechende Hürden abzubauen.

Der scheidende Stellvertreter Mittelbach ging noch einmal auf ein stark von Corona geprägtes Feuerwehrjahr 2021 ein, das auch den 20. Geburtstag der Abteilung Lützelsachsen-Hohensachsen in der Feuerwache Süd und sogar die Rettung eines Vogels aus einem Lüftungsschacht per Ausbau eines Kühlschranks enthielt.

Wie sehr die Kameradschaft gefehlt hatte, zeigte die rege Anteilnahme an der Versammlung im fast vollen Sängersaal. Wer sich die Mühe gemacht hatte, persönlich nach Sulzbach zu reisen, konnte die Freude über so manches Wiedersehen fast mit Händen greifen.

Quelle Rhein-Neckar Zeitung vom 22. Mai 2022 Bericht Philipp Weber Original Bericht.

Die Feuerwehr braucht mehr Leute

OB Just und Kommandant Bernd Meyer kündigen Werbe-Kampagne an – Matthias Bente ist mit Volker Jäger neuer Vize-Kommandant

Weinheim. Es ist kein spezielles Weinheimer Problem, aber das macht es nicht besser: Die Freiwilligen Feuerwehren haben Nachwuchssorgen und dadurch Personalprobleme. Auch in Weinheim. „Leider gibt es immer weniger aktive Feuerwehrangehörige. Der anhaltende bundesweite Trend setzte sich auch 2021 fort“, berichtete Feuerwehrkommandant Bernd Meyer am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr in Sulzbach. Gründe dafür sieht die Feuerwehrspitze in der Abschaffung der Wehrpflicht und des Zivildienstes sowie im demographischen Wandel.

Seit etwas mehr als einem Jahr ist der 33-jährige gebürtige Franke und gelernte Berufsfeuerwehrmann nun an der Spitze der Weinheimer Wehr; dies in Doppelfunktion als hauptamtlicher Kommandant sowie als Leiter der Stabsstelle Feuerwehr und Katastrophenschutz der Weinheimer Stadtverwaltung.

Die Mitgliederwerbung wird wohl ein zentrales Thema der nächsten Jahre sein, wie auch Oberbürgermeister Manuel Just betonte. Um der Wehr ihre große Wertschätzung zu beweisen, besuchte der OB in einer „Doppelspitze“ gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner die Versammlung, die traditionell vom Spielmannszug eröffnet wurde.

Just würdigte das „grandiose Engagement“ der Feuerwehr an und freute sich über eine stattliche Zahl von Gemeinderatsmitgliedern, die das genauso sehen. „Wir wissen, dass Sie es sind, die aufstehen, wenn andere liegenbleiben, um Menschenleben zu retten“, bescheinigte der Rathauschef.

Die Beschlussfassung über den Feuerwehrbedarfsplan, betonte Just, sei „ein klares Bekenntnis für die Feuerwehr geworden“. Nun seien die Ertüchtigung der Gebäude und die Ausstattung des Fuhrparks gesetzt.

Just und Kommandant Meyer kündigten eine „Kampagne zur Verbesserung der Personalsituation“ an. Es sei wichtig, das Ehrenamt in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken, so der OB. Ein Problem sei aber auch, dass etwa ein Drittel der aktiven Feuerwehrleute nicht regelmäßig an Übungen teilnehme und daher im Einsatz fehlt. „Auch da müssen wir ran“, so Meyer,

Im Zusammenhang mit dem Feuerwehrbedarfsplan musste der Kommandant allerdings auch von „Stimmungsmachern“ und „anonymen Äußerungen“ berichten. Aber er erklärte auch: „Jetzt müssen wir gemeinsam nach vorne schauen, um neue Mitglieder zu werben“.

Meyer betonte auch, dass er sich in seinem ersten Jahr als Kommandant gut eingelebt habe, was auch an der guten Kameradschaft in der Wehr und an seinen beiden Stellvertretern Ralf Mittelbach und Volker Jäger liege. Eine Meinung, die auf Gegenseitigkeit beruht. Die Wahl von Bernd Meyer, so Ralf Mittelbach in seinem Bericht, sei eine „gute und kluge Entscheidung“ für die Weinheimer Feuerwehr gewesen. In seinem Bericht kamen wichtige und kuriose Einsätze vor; besonders betonte er die Funktionsfähigkeit der 28 Sirenen auf Weinheims Dächern als katastrophensichere Warnanlagen.

Insgesamt wurde die Erleichterung deutlich, dass nach Corona der Übungsbetrieb wieder im früheren Umfang möglich ist. Meyer und Mittelbach zeigten sich ebenso erleichtert darüber, dass sie mit einem beschlossenen Feuerwehrbedarfsplan nun Planungssicherheit bei der Ausstattung haben.

Mittelbach räumte dann seinen Platz als einer der Stellvertreter, um eine saubere Trennung zwischen Haupt- und Ehrenamt herzustellen. Denn auch im Hauptberuf ist er Meyers Stellvertreter auf der Stabsstelle der Stadtverwaltung. Im ehrenamtlichen Bereich folgt ihm nun Matthias Bente, den die Versammlung mit deutlicher Mehrheit wählte. Bente ist 53 Jahre alt und hatte bereits Führungsaufgaben in der Abteilung „Süd“ bewältigt. Mittelbach wird aber selbstverständlich aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr bleiben.

Die Vereinsgeschäfte der Freiwillligen Feuerwehr laufen geregelt, wie Schatzmeister Rolf Springer bestätigte, ebenso Kassenprüfer Darwin Höhnle.

Jugendfeuerwehrwart Daniel Paradiso berichtete von den Aktivitäten des Nachwuchses. Über 40 Jugendliche und 37 Kinder wollen später aktive Feuerwehrleute werden.

Neben Ernennungen von Feuerwehrleuten standen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft auf der Tagesordnung. Geehrt wurden für 15 Jahre Christian Paradiso,  25 Jahre Johannes Schröder, 25 Jahre Martin Weidner, 25 Jahre Michael Weigold, 40 Jahre Michael Müller.

Quelle – Pressestelle Stadt Weinheim

Weiterer Bericht der Weinheimer Woche finden Sie hier.