Strukturreform für die Weinheimer Feuerwehr
22. Oktober 2008 | Von Feuerwehr Weinheim„Weinheim. Die geplante Strukturreform der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim ist eines der Themen der heutigen „“Marathonsitzung““ des Gemeinderats (17 Uhr im großen Sitzungssaal, Rathaus). Dabei geht es u“ „Weinheim. Die geplante Strukturreform der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim ist eines der Themen der heutigen „“Marathonsitzung““ des Gemeinderats (17 Uhr im großen Sitzungssaal, Rathaus). Dabei geht es um die Umwandlung der ehrenamtlichen Funktion des Stadtbrandmeisters in eine hauptamtliche Stelle, den Investitionsbedarf für den veralteten Fuhrpark sowie die mittel- bis langfristige Planung für die Zusammenführung der drei Odenwaldwehren. Grundlage der Empfehlungen der Verwaltung sind ein Gutachten der Firma Forplan und die Beschlüsse der Strukturkommission, der neben den Abteilungskommandanten der Feuerwehr auch die Ortsvorsteher, Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, Personalamtsleiter Roland Urnauer und ein Vertreter der Werkfeuerwehr Freudenberg angehörten. Nach Auffassung der Gutachter „“kann die vielfältige Arbeit des Kommandanten einer Feuerwehr der Größe Weinheims nicht mehr ehrenamtlich ausgeführt werden““. Dieser Einschätzung hat sich die Strukturkommission angeschlossen. Deshalb soll diese Stelle öffentlich ausgeschrieben und zum 1. Januar 2009 besetzt werden. Bei der Analyse des Fuhrparks der Feuerwehr ermittelte der Gutachter erheblichen Investitionsbedarf. 17 der 37 Fahrzeuge und Anhänger hätten demnach bereits jetzt die übliche Nutzungsdauer überschritten, bis 2016 werde dies für weitere 18 Fahrzeuge der Fall sein. Für die Ersatzbeschaffung seien bis 2016 insgesamt 2,7 Millionen Euro notwendig. Was die Standorte der Feuerwehren angeht, kommt die Verwaltung zu einem klaren Ergebnis: Eine Zusammenlegung der Abteilung Sulzbach mit der Abteilung Stadt im neuen Feuerwehrzentrum bringe keine Verbesserung und werde daher nicht weiter verfolgt. Etwas anders sieht es bei den Odenwaldwehren aus, die seit 2001 gemeinsam alarmiert werden. Bei einer Zusammenlegung an einem Standort könnten die vorgeschriebenen Hilfsfristen nicht immer eingehalten werden. Andererseits sei schon heute die Abteilung Ritschweier tagsüber nicht einsatzbereit. Deshalb werde der Neubau der Feuerwache Ost so gestaltet, dass das Gebäude langfristig weitere Abteilungen aufnehmen könnte. Dabei solle jedoch kein politischer Druck ausgeübt werden. pro Artikel Weinheimer Nachrichten vom: 22.10.2008″
