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Neue Sprechfunker für den Unterkreis Weinheim ausgebildet

16. Dezember 2016 | Von

Im Unterkreis Weinheim wurden diesen Herbst 23 neue Sprechfunker für den Einsatzdienst ausgebildet. Damit schließt der Lehrgang an den kürzlich absolvierten Grundausbildungslehrgang an. Ein ausgereiftes Knowhow um den analogen 4m-BOS-Funk ist eine Kernkompetenz jeder Einsatzkraft und für eine reibungslose Kommunikation im Einsatz- und Übungsdienst erforderlich.

Wer denkt, dass die Kommunikation zwischen BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) in Zeiten von Smartphones, Facebook, WhatsApp und Co. an der Einsatzstelle ein Kinderspiel ist, der liegt gehörig falsch. Im Rhein-Neckar-Kreis wird größtenteils noch auf dem analogen 4m-Band gefunkt, was ein solides Grundwissen um die Technologie dahinter voraussetzt.

Ob direkt an der Einsatzstelle vom Angriffstrupp zum Gruppenführer oder von der ortsfesten Feuerwehreinsatzzentrale zur Integrierten Leitstelle Rhein-Neckar – das Funken ist ein integraler Bestandteil der täglichen Aufgaben bei der Feuerwehr. Deshalb wurden in den vergangenen Wochen insgesamt 23 neue Sprechfunker vom Ausbilderteam des Unterkreis Weinheim ausgebildet.

Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Zunächst erhalten die Teilnehmer in theoretischen Unterrichtseinheiten das nötige Grundwissen in den Bereichen Elektrotechnik und Physik. Außerdem erfolgt eine Schulung im Umgang mit dem UTM-Koordinatensystem, mit dessen Hilfe man mit einfachen Landkarten Einsatzstellen ohne GPS oder Internet lokalisieren kann. Zwar wird diese Form der Lokalisierung heute nur noch sehr selten angewendet, dennoch ist es äußerst wichtig sich orientieren zu können, sollte einmal das Internet oder GPS (Global Positioning System) ausgefallen sein.

Nachdem die Teilnehmer die erforderlichen Kenntnisse in puncto Bedienung und Umgang mit Funkgeräten erlernt hatten, ging es in den praktischen Teil über, bei dem die angehenden Sprechfunker untereinander über Funkgeräte kommunizierten und verschiedene Aufgaben lösten.

Reale Szenarien, wie z.B. die verständliche Übermittlung von Adressen unter Zuhilfenahme des Buchstabieralphabets, oder die Abgabe einer aussagekräftigen Lagemeldung an die Leitstelle nach dem Motto „so kurz wie möglich, so lang wie nötig“ wurden ebenso geübt wie die korrekte Umstellung von Kanälen und Betriebsarten an den Funkgeräten selbst.

Wir gratulieren den Teilnehmern Marcel Donath, Moritz Geiger, Valeska Hildenbeutel,
Tim Kreis, Francesco Manzo, Gerd Kreis, Dominik Hymon, Nico Köcher, Daniel Jodes, Jonas Gärtner, Jan Schollenberger, Tobias Sauer, Farian Rathgeb, Julian Brenner, Maximilian Leinert, Farina Rathgeb, Jessica Paul, Marcel Heckmann, Dennis Baumann, Andreas Ziegler, Johannes Hartmann, Peter Kippenhan, Michael Mainka und Markus Zimmer zum erfolgreich bestandenen Lehrgang und wünschen stets einen guten Empfang!