Katastrophenübung rund ums Kernkraftwerk
12. September 2008 | Von Feuerwehr WeinheimDer Umgang mit einem Unfall im Atomkraftwerk Biblis wird heute und morgen bei einer Katastrophenschutzübung trainiert. Feuerwehrleute, Katastrophenschutzexperten und Vertreter weiterer Behörden in Bad „Der Umgang mit einem Unfall im Atomkraftwerk Biblis wird heute und morgen bei einer Katastrophenschutzübung trainiert. Feuerwehrleute, Katastrophenschutzexperten und Vertreter weiterer Behörden in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sind daran beteiligt. Unter anderem werden Vorbereitungen für eine Rettung der Bevölkerung und die Ausgabe von Jodtabletten geübt. An der länderübergreifenden Großübung nehmen rund 1.000 Einsatzkräfte teil. Quelle SWR //// Auch die Stadt Weinheim beteiligt sich an der Übung und wird mit ihrem Krisenstab im Stabsraum im Feuerwehrzentrum Weinheim zusammentreffen und die Aufgaben abarbeiten. /// Bericht der Weinheimer Nachrichten vom 10.09.2008: Strahlenspürtrupps im Kreisgebiet / Das Kernkraftwerk in Biblis wird am Freitag und Samstag Schauplatz einer großen länderübergreifenden Katastrophenschutzübung sein, an der mehr als 1000 ehren- und hauptamtliche Helfer beteiligt sein werden. Kreis Bergstrasse. Rund 1000 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte werden am Wochenende vom 12. und 13. September für die Katastrophenschutzübung „“Biblis 08″“ im Einsatz sein. Neben dem Katastrophenstab des Kreises Bergstraße, der wie bei der letzten Übung im Jahr 2001 die Federführung inne hat, sind weitere 14 Einsatzzentralen von Ministerien, Landkreisen und Städten in Hessen, Rheinland-Pfalz sowie Baden-Württemberg eingebunden. Radioaktive Wolke: Bei der Länder übergreifenden Übung wird ein Unfall im Kernkraftwerk Biblis simuliert, bei dem eine radioaktive Wolke austritt. Der Katastrophenschutzstab der beteiligten Behörden muss darauf reagieren und entsprechende Vorkehrungen treffen. So wird beispielsweise die simulierte Ausgabe von Jodtabletten und Vorbereitungen zu einer möglichen Evakuierung geübt. Die Bürger werden von dieser Übung auch etwas mitbekommen. Zum einen sind acht Strahlenspürtrupps in auffallenden Schutzanzügen im ganzen Kreisgebiet unterwegs. Zum anderen wird in der Lampertheimer Hans-Pfeiffer-Halle eine Notfallstation aufgebaut, in der im Katastrophenfall Bürger und Fahrzeuge auf Verstrahlung untersucht und gegebenenfalls behandelt würden. Sinn und Zweck dieser Übung liegen darin, die vorgegebene radiologische Ausgangslage im Katastrophenschutzstab des Kreises Bergstraße mit naturwissenschaftlich kompetenten Beratern zu diskutieren und zu analysieren, um klare und widerspruchsfreie Verhaltensempfehlungen an die Bevölkerung veröffentlichen zu können. Neben diesem primären Übungsziel sollen während der Übung die Einrichtung und der Betrieb einer Messzentrale, der Betrieb mehrerer Notfallstationen und die Umsetzung der Empfehlungen des Strahlenschutzsachverständigen im Stab erprobt werden. Beteiligte Behörden: Die beteiligten Behörden sind: Innenministerien Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz; Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD); Regierungspräsidium Karlsruhe. Neben diesen Stellen wirken auf hessischer Seite noch die Regierungspräsidien in Darmstadt, Gießen und Kassel, die Landkreise Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg, der Odenwaldkreis, der Kreis Offenbach, der Main-Taunus-Kreis, der Main-Kinzig-Kreis sowie die kreisfreien Städte Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden mit. mül“
