Feuerwehr Oberflockenbach auf Länderreise
29. Oktober 2008 | Von Feuerwehr WeinheimIn diesem Jahr lag der Bodensee im Interesse der Feuerwehr Weinheim Abteilung Oberflockenbach. Mit 65 Teilnehmern startet die Gruppe am Feuerwehrgerätehaus Oberflockenbach zum Ausflug an das schwäbisc „In diesem Jahr lag der Bodensee im Interesse der Feuerwehr Weinheim Abteilung Oberflockenbach. Mit 65 Teilnehmern startet die Gruppe am Feuerwehrgerätehaus Oberflockenbach zum Ausflug an das schwäbische Meer. Mit zwei Bussen startete die Fahrt auf die Autobahn über Karlsruhe- Stuttgart in Richtung Bodensee in die Region Deggenhausertal. Ärgerlich waren die etlichen Staukilometern auf der Autobahn, die aber durch die selbstgemachten Schneckennudeln von Jutta Weigold versüßt wurden. Am Abend wurde das Hotel Krone in Roggenbeuren, erreicht und die Kochmannschaft besetzt mit einem Feuerwehrkameraden aus Salem, legte eine Sonderschicht für die Ausflügler ein. Am nächsten Morgen ging es recht früh in Richtung Österreich nach Bregenz und an den Pfänder. Eine Wanderung mit Seilbahnfahrt, Käsereibesichtigung und Schnapsprobe war angesagt. Ein Temperatursturz in Verbindung mit Regen und Nebeltreiben erschwerte die Bedingungen für die Wanderer. Dank des „“Besenwagens““ konnten den leidenden Wanderern, die beschwerliche Wanderung erleichtert werden. Auch den Kinder gefiel das zeitweilige Fernsehen im Begleitbus und konnten sich dabei, Dank der Standheizung aufwärmen. Bei einem Feuerwehrmann aus Eichenberg in Österreich fand dann die Schnapsprobe statt. Für alle Teilnehmer ein Genus, wobei ein Schnaps aus Tannennadeln oder auch der Heuschnaps am besten ankamen. Auch der Vatikan gehörte zu seinen Kunden wie anhand Dankesschreiben an der Pinnwand festgestellt werden konnte. Dass der Reifeprozess eines Bergkäses geruchsintensiv ist, konnte man bei der Besichtigung der Käserei und des Lagers am eigenen Leib erfahren. Als der Pfänder verlassen wurde schloss der Himmel seine Pforten und der Berg gab den Blick über weite Teile des Bodensee und der Alpen frei. Was der morgendliche Schneeregen vermuten ließ, war nun zu sehen. Die Alpenkette war verschneit. Im hoteleigenen Fitnessraum, Schwimmbad und der Sauna war anschließend relaxen angesagt. Am Samstag wurden die Oberflockenbacher dann von den Mitarbeitern der Zeppelinwerft in Friedrichhafen erwartet. Dank des wiederum trüben Schauerwetters war der Zeppelin NT in der Werfthalle und wurde ehrfürchtig bestaunt. Nicht das der Zeppelin, nicht bei Regen fliegen kann, sondern der Sicht wegen, die den Mitfliegern verwehrt geblieben wäre, blieb das Fluggerät in der Halle, so die Auskunft der Experten. Von Friedrichshafen ging es weiter mit der weisen Flotte in Richtung Meersburg. Die „Konstanz“ brachte die Gruppe durch kräftige Regenschauer sicher an die Anlegestelle Meersburg wo der letzte Niederschlag des Tages in Form von Graupel nieder ging. Ein Erlebnis war die Führung durch die Meersburg. In Mittelalter zurückversetzt wurden auch die Folterkammer und das Angstloch inspiziert in das so mancher Halunke hinabgelassen wurde. Wissenswert war auch, dass die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff hier wohnte und wirkte und auch ihren Lebensabend verbrachte. Beim musikalischen Abend im Hotel wurde das Tanzbein geschwungen und die Stimmbänder strapaziert. Otti, ein Musiker vom Bodensee hatte die richtige Mischung für die Odenwälder parat. Sonntags hieß es dann Abschied nehmen von Roggenbeuren. Etappenziel war die kleine Stadt Stein am Rhein in der Schweiz. Überrascht von der schönen Altstadt mit den vielen bemalten Hausfassaden war Zeit für ein Kaffee oder den Einkauf von Schweizer Schokolade. Vom ursprünglichen Ziel Schaffhausen wurde aufgrund schlechter Verkehrsprognosen wegen einer Brückensperrung der Titisee im Hochschwarzwald angesteuert. Hier waren mehr Chinesen und Japaner als Schwarzwälder anzutreffen und die Gassen in Richtung See völlig überfüllt. Der nahe Feldberg grüßte mit einer weißen Zipfelmütze. Die Heimfahrt führte durch das Höllental am Hirschsprung vorbei über die A5 in Richtung Feudenheim zum Abschlusslokal. Bei Offenburg entschied sich der Begleitbus für ein Ausweichen auf die nahe französische Autobahn, da wider etliche Staukilometer angekündigt waren. So kamen die Insassen in den Genuss der Vierländefahrt. Etwas zeitversetzt saß dann die Reisgruppe letztendlich bei den „“Goggelrobbern““ im Vereinslokal Feudenheim. Übrigens: Goggel gab es auf Rücksicht der Bewohner in den umgeben Volieren der Zuchtanlage nicht.“
