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24 Stunden Übung der Jugendfeuerwehr ein großes Erlebnis für alle Beteiligten.

5. November 2008 | Von

Mehrere Brandeinsätze, einen Verkehrsunfall und weitere spektakuläre Einsatzmeldungen meisterte die Jugendfeuerwehren Abteilung Stadt und Sulzbach der Feuerwehr Weinheim während ihrer ersten gemeinsam Mehrere Brandeinsätze, einen Verkehrsunfall und weitere spektakuläre Einsatzmeldungen meisterte die Jugendfeuerwehren Abteilung Stadt und Sulzbach der Feuerwehr Weinheim während ihrer ersten gemeinsamen 24 Stunden-Übung. Unter Leitung von Jugendwart Stephan Hördt und seinem Betreuerteam, beteiligten sich aktive Kameraden im Vorfeld an den Vorbereitungen zu dieser bisher ersten gemeinsamen 24 Stundenübung der beiden Abteilungen. Die Abteilung Stadt hatte in den letzten Jahren schon Erfahrung mit dieser Veranstaltung gesammelt und nachdem sich die Abteilung Sulzbach mit ihrem Jugendwart Christian Knapp ein paar Tipps für eine eigene 24 Stunden Übung holen wollte wurde die Idee geboren das ganze in diesem Jahr zusammen durchzuziehen. Unter dem Motto ‚ein Tag wie eine Berufsfeuerwehr’ verbrachten 21 Jugendlichen der beiden Jugendabteilungen das Wochenende im Weinheimer Feuerwehrzentrum. Nachdem die Jugendlichen am Samstagmorgen um 10 Uhr angetreten waren, wurden sie auf die Fahrzeuge eingeteilt und überprüften die Gerätschaften mit denen sie im Lauf der Übung arbeiten mussten auf ihre Funktionalität. Parallel dazu, wurde eine Übungsleitstelle eingerichtet um eingehende Übungsnotrufe entgegenzunehmen und die Jugendlichen per Alarmgong zum Einsatz zu alarmieren. Damit man auch eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken aufbauen konnte wurde der Assi Möver zu einem Schlauchwagen umfunktioniert und bestückt. Natürlich mussten nach dem Fahrzeugscheck die Liegen für die Nachtruhe aufgebaut werden. Dann sollte es eigentlich mit dem Mittagessen weiter gehen. Aber dazu kam es nicht, den jetzt kam der erste Alarmgong und die Mannschaft musste zu einem Flächenbrand an der Römerbrücke ausrücken. Gut das man bereits am Vormittag die Schläuche zusammengekuppelt hatte und so konnte man auch gleich den Schlauchwagen in den Einsatz einbinden. Nach dem der Brand gelöscht war konnte man sich dann doch noch dem Mittagessen widmen. Am Nachmittag wurde man dann von der DLRG Jugend zur Unterstützung an den Waidsee gerufen. Hier drohte eine Person zu ertrinken, die jedoch schnell gerettet werden konnte, so das auch noch für eine Paddelrunde auf dem See Zeit blieb. Zum besseren kennenlernen und zur Gruppenstärkung fanden am Nachmittag dann verschieden Gemeinschaftsspiele statt aber auch der Sport kam nicht zu kurz und selbst für ein Fußballturnier reichte die Zeit. Eine Rauchentwicklung in Richtung Nächstenbach ließ aber schon erahnen, dass nun bald schon wieder der Einsatz ruft. Und so war es auch. Diesmal ging es ins Römerloch wo ein Gartenfeuer außer Kontrolle geraten war. Für die Jugendlichen war das natürlich eine Kleinigkeit und so konnten sie schnell „Feuer schwarz“ melden. Ein weiterer Einsatz führte die Jugendfeuerwehr an die Weschnitz auch hier musste eine Person gerettet werden. Nach so einem anstrengenden Tag war das gemeinsame grillen am Abend eine willkommen Abwechslung. Aber bereits um 21 Uhr wurde die gemütliche Stimmung unterbrochen. Diesmal wurde die Jugendfeuerwehr in die Offling gerufen. Ein Arbeiter war von einem umstürzenden Baum mitgerissen worden und unter diesem eingeklemmt. Mit alternativer Hebetechnik mittels Wasserdruck wurde der Baum gesichert und unterbaut, so dass die Person befreit und erstversorgt werden konnte. Zuhause begann dann die Kinonacht, die jedoch von einem Meldealarm in der Stadthalle unterbrochen wurde. Trotz einer leichten Verrauchung war es für die inzwischen routinierten Kid´s kein Problem den Einsatz zu meistern. Die Nacht blieb dann glücklicherweise ruhig und man konnte durchschlafen. Kurz vor dem Frühstück ertönte dann erneut der Gong. Diesmal war ein Pkw in einen Graben gefahren. Schnell war der Pkw gesichert und die Personen befreit und versorgt. Nachdem alles aufgeräumt war, ging es wieder zurück und im Lehrsaal wurde das gemeinsame Frühstück eingenommen und der vergangene Tag noch einmal gedanklich durchgenommen. Um 10 Uhr waren dann auch schon die 24 Stunden vorüber. Müde, aber voller Begeisterung verließen die Jugendlichen das Feuerwehrzentrum. Die verantwortlichen der Jugendfeuerwehr Weinheim Abteilungen Stadt und Sulzbach sind sich sicher:„ Einen besseren Lerneffekt gibt es nicht. Wenn die Jugendfeuerwehrleute mit 18 in die aktive Wehr wechseln sind sie fit! Die Wochenlangen Vorbereitungen der Übungen werden durch die Begeisterung der Jugendlichen wieder gut gemacht. Alles in allem war die Übung ein voller Erfolg und verbessert auch den Zusammenhalt untereinander´´ Vielleicht ist im nächsten Jahr auch eine 24 Stunden Übung mit allen Abteilungen möglich, entsprechende Ideen sind schon vorhanden und müssen nun noch mit allen Abteilungen besprochen und auf die Möglichkeit der Umsetzung geprüft werden.