Monatliche Objektbegehung führt in die Woinemer Hausbrauerei
2. März 2013 | Von Feuerwehr Weinheim
Die monatliche Objektbegehung der Weinheimer Feuerwehr führte vergangenen Dienstag in die Räumlichkeiten der Woinemer Hausbrauerei. Abteilungskommandant der Abteilung Stadt Ralf Mittelbach begrüßte gemeinsam mit Geschäftsführer der Hardt & Andreas OHG Andreas Hardt die Anwesenden Feuerwehrangehörigen aus allen Abteilungen. Jeder Weinheimer kennt die Woinemer Hausbrauerei, aber die öffentlichen Gasträume sind nur ein kleiner Teil des weitläufigen Gebäudekomplexes, der aus zahlreichen Räumen für Gäste, Service, Küche und Lager verfügt. Wir haben täglich sieben Tage die Woche von 11:00 bis 0:00 Uhr durchgehend geöffnet und ab sieben Uhr geht es bei uns in der Brauerei schon los, so Hardt. Knapp 400 Sitzplätze verfügt das Gasthaus. Was im Ernstfall und voller Auslastung eine logistische Meisterleistung bedeutet, um alle Gäste sicher und unbeschadet aus dem Haus zu evakuieren. Die Woinemer Hausbrauerei schreibt Sicherheit aber groß und ist ständig dabei sich den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Erst vor kurzem beschaffte die Brauerei ein AED Gerät zum Schutz ihrer Gäste und Mitarbeiter. Neben dem gastronomischen Teil besteht der Hauptarbeitszweig in der raffinierten Herstellung von dem „Urgetränk“, dem Bier. Wer eine Brauereiführung mal mitgemacht hat, weiß wie vielseitig ein Braugang sein kann. Immer im Blick „Das Deutsche Reinheitsgebot“. Die Brauerei stellt neben dem klassischen „Woinemer Helles“ noch zahlreiche andere Schank- und Saisonbiere her. Zu jeder Jahreszeit das perfekte Bier, so Geschäftsführer Hardt. Ein solches Bier, wird natürlich nicht in der Flasche bzw. im Fass geboren, sondern muss nach der Herstellung im Sudkessel erst mal fünf- sieben Wochen „reifen“ in großen Stahltanks, bevor der Gerstensaft abgefüllt werden kann. Neben den klassischen Versorgungsräumen im Keller des Gebäudes lag der Blickwinkel der Weinheimer Brandschützer in der Beschaffenheit der Anlagen und welche Potenzielle Gefahr aus diesen, im Brandfalle entstehen kann. In einem guten Bier muss natürlich auch Kohlensäure enthalten sein und diese muss nun mal im Bierherstellungsprozess eingebunden werden, so Hardt zur Lagerung von großen Kohlensäureflaschen im Keller. Daneben werden die Fässer gereinigt und das Bier abgefüllt von der Flasche über das 5 Liter Partyfässchen bis zum 50 Liter Fass, werden alle „Gastronomie“ Größen bedient. Diese werden in größeren Mengen vorgehalten. Da das Weinheimer Bier auch über die Stadtgrenzen sehr beliebt ist. Die nächste Objektbegehung findet am Dienstag den, 12. März 2013 um 19 Uhr bei den Diesbach Medien statt.
