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Feuerwehr befreit eingeklemmte Hauskatze nach Fenstersturz

20. Juli 2020 | Von

Die Freiwillige Feuerwehr Weinheim befreite am Sonntagabend in einer aufwendigen Rettungsaktion gemeinsam mit den Stadtwerken Weinheim und der Berufstierrettung Rhein Neckar eine eingeklemmte Katze aus misslicher Lage

Weinheim an der Bergstraße. Kurz nach 22 Uhr wurde die Weinheimer Feuerwehr in die Weststraße gerufen. Dort war eine Hauskatze aus dem Fenster einer Wohnung im 1. Obergeschoss auf eine Mülltonne gestürzt und von dort unglücklich zwischen einen Stromkasten und der Hauswand steckengeblieben. Die Feuerwehr rückte an und forderte zur Unterstützung bei der Rettungsaktion die Stadtwerke Weinheim Abteilung Strom sowie die Berufstierrettung Rhein-Neckar nach. Um sich einen Zugang zur eingeklemmten Katze zu verschaffen, mussten die Einsatzkräfte zunächst einen Postlagerungskasten demontieren und die Einsatzstelle mit einem Lichtmast ausleuchten. Da die Einsatzstelle an der Ecke Weststraße zur stark befahrenen Mannheimer Straße und Straßenbahnlinie lag, wurde auch die Polizei Weinheim zur Verkehrssicherung gerufen.

Nachdem der erste Kasten entfernt war, versuchten sich die Feuerwehrangehörigen einen Zugang zu Kater „Simba“ zu schaffen. Der wartet ruhig auf seine Rettung, war aber so fest eingeklemmt, dass er trotz Unterstützung sich nicht selbstständig befreien konnte. Daher öffneten die Stadtwerke Weinheim den Stromkasten und lockerten diesen am Fundament. Die inzwischen eingetroffene Berufstierrettung Rhein-Neckar konnte die Hauskatze sichern und die Feuerwehr den Kasten zur Seite drücken. Vorsichtig konnte „Simba“ aus seiner misslichen Lage befreit werden und an seine sichtlich erleichterten Besitzer übergeben werden.

Der Kater dankte seinen Helfern mit einem kräftigen „Miau“ und ließ sich erstmal nach Hause bringen. Nach der ersten Einschätzung hatte der Kater Glück im Unglück und blieb bis auf einen Schreck relativ unverletzt. Trotzdem wird vorsorglich noch mal von seinen Angehörigen einem Tierarzt vorgestellt, um mögliche Verletzungen auszuschließen.

Nach einer Stunde konnte nach guter Zusammenarbeit aller Beteiligten der Einsatz beendet und die demontierten Kästen wieder angebracht werden.