Die Weinheimer Feuerwehr zwischen Vulkanen und Rennfahrern

2. Oktober 2017 | Von

Weinheim. Zu einem Mehrtagesausflug startete die Freiwillige Feuerwehr Weinheim, Abteilung Stadt Ende September in die Eifel. Die Hinfahrt führte durch die Pfalz über das Moseltal bis zur Vulkaneifel vorbei an Kraterseen, den sogenannten Eifelmaaren bis an den Nürburgring. Dort konnte Rennatmosphäre geschnuppert und sogar einem Start aus der Boxengasse zugeschaut werden.

Nach der ersten Übernachtung im Hotel „Seemöve“ am Rursee, ging es am nächsten Tag mit dem Schiff an die Rurtalsperre  Heimbach. Von dort weiter mit dem Bus durch den Nationalpark Eifel. Hier war das idyllische Städtchen Monschau an der belgischen Grenze der nächste Halt. Am dritten Tag besuchten die Feuerwehrmänner und Frauen den verkaufsoffenen Sonntag in Bad Münstereifel einem mittelalterlichen Kleinod und dem dort ansässigen, von den Damen heiß begehrten Outlet Center. Der Sänger „Heino“ der hier ein Café betreibt wurde nicht gesichtet. Die Rückfahrt nach Weinheim wurde in Bad Neuenahr Ahrweiler mit einem Besuch im ehemaligen Atomschutzbunker der Bundesregierung unterbrochen. Der Weg führte dann weiter durch das schöne Rheintal vorbei an der Loreley zurück an die Bergstraße.

Über 40 Feuerwehrleute im Alter zwischen 4 Jahren bis weit über 80 Jahre verbrachten harmonische Tage, die viel zu schnell vorüber gingen. Die Ausflügler wurden vom Weinheimer Busfahrer „Matteo“ sicher und behutsam durch die manchmal sehr engen Gässchen der Eifeldörfer gelotst. Dörfer, die im Monschauer Heckenland durch beeindruckende Rotbuchenhecken vor dem kräftigen Wind geschützt werden. Toll geschnittene Hecken, die oft über die Dächer ragen und nur mit Ausschnitten für Türen und Fenster unterbrochen sind. Übrigens heißt die Eifel auf der belgischen Seite Ardennen und das bedeutet Hochland; denn die Eifel ist über 500 m, teilweise sogar bis zu 750 m hoch und der Wind bläst ganz ordentlich. Viele Windräder gehören zum Landschaftsbild und produzieren sauberen Strom.

Entsprechend der Wetteraussichten hatten sich alle auf Regen eingestellt, doch der Wettergott meinte es gut und sobald die Gruppe im Freien war kam sofort die Sonne hinter den Wolken hervor; tja, wenn Engel reisen …

Zuhause wieder angekommen waren sich alle einig, dass so ein schon lange nicht mehr durchgeführter Mehrtagesausflug unbedingt wiederholt werden müsse. Viele Hände haben zusammen geholfen, so dass die Organisation und die Durchführung keine Last bedeuteten sondern ein Vergnügen.

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