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Christian Quintel´s Erlebnisbericht zum BF Wochenende in Eisleben

11. Juli 2012 | Von
Berufsfeuerwehrtag in Eisleben

Berufsfeuerwehrtag in EislebenDie Jugendfeuerwehr Weinheim Abteilung Stadt war zu Gast beim Berufsfeuerwehr Wochenende der Jugendfeuerwehr in Eisleben. Unser Jugendfeuerwehrmann Christian Quintel hat uns seinen Erlebnisbericht zur Verfügung gestellt:

Die Weinheimer Jugendfeuerwehr kam am Freitagabend gegen 18 Uhr im Feuerwehrgerätehaus der Lutherstadt Eisleben an. Die Jugendfeuerwehr aus Eisleben war bereits im Hof angetreten, um ihre Freunde aus Weinheim in Empfang zunehmen. Als erstes wurden die Jugendlichen auf die Fahrzeuge, die sie an diesem Wochenende zu Verfügung hatten, eingeteilt. Danach gab es Abendessen. Nach dem Essen stand Theorie und Praxis Unterricht auf dem Plan. Nach dem Unterricht kam schon der erste Einsatz. Einsatzstichwort: „TH Nach Stromunfall“. Da nicht alle Fahrzeuge gebraucht wurden, blieb ein Teil der Mannschaft auf der Wache in Alarmbereitschaft. Nach dem der Einsatz beendet war, kehrte Ruhe ins Gerätehaus ein. Man lernte sich besser kennen und spielte gemeinsam, bevor es schließlich ins Bett ging. Am nächsten Morgen gab es um 8.00 Uhr Frühstück. Nach dem Frühstück hatte jeder eine Aufgabe wie spülen, Tische abwischen und so weiter. Nachdem alle Arbeiten erledigt waren hatten wir Freizeit und haben uns die Zeit mit gemeinsamen spielen wie Volleyball, Basketball oder Fußball vertrieben. Doch lange hatten wir nicht Zeit, denn schon bald kam wieder ein Einsatz. Diesmal mit dem Stichwort „FeuerY“ das bedeutet im Mannsfelder Land Feuer mit Menschenleben in Gefahr. Hier musste nun der komplette Löschzug raus. Nach dem Drei Trupps unter Atemschutz fünf Menschen aus dem Wohnhaus gerettet hatten, waren wir noch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Danach gab es eine Abschlussbesprechung und dann ging es wieder zurück in das Gerätehaus. Hier wurden die Fahrzeuge wieder einsatzbereit bestückt. Nun war bis zum Mittag wieder Freizeit angesagt. Nach dem Mittagessen gab es dann noch einen Praxis Unterricht und Fahrzeugkunde, bis auch schon der nächste Einsatz kam. Diesmal mit dem Stichwort „Notfall Tv“ das heißt Notfall mit Verschlossener Tür. Es rückt nur ein Teil der Mannschaft aus. Als sie ankamen, stellte sich heraus, dass es sich nur um einen Einsatz für den Rettungsdienst handelte. Nun gab es eine Erfrischung mit Eis. Gegen 15 Uhr wurden die Schicht getauscht, das heißt mit einem anderen Fahrzeug Besatzungen. Nach kurzer Zeit kam wieder ein Einsatz mit dem Stichwort „VU Menschenleben in Gefahr“. Sofort ist ein Teil des Zuges ausgerückt. Am Einsatzort war klar, dass auch der Rüstwagen nachgefordert werden muss. Es gab zwei Verletzte Personen, eine schwer und eine leicht. Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz. Die Kameraden haben sich zusammen gesetzt, haben geredet und dann Fußball gespielt. Am späten Abend kam noch ein Einsatz mit dem Stichwort „Reales FeuerY „. Es rückte der komplette Löschzug aus. Bereits nach einer Minute, war der Löschzug einsatzbereit und auf dem Weg zum Einsatzort. Als wir dort ankamen, war klar das es schnell gehen. Eine kleine Gartenhütte mit Gartengeräten stand im Vollbrand und es wurden zwei Personen vermisst. Schnell waren die Personen, die unter Schock standen gefunden und wurden an den Rettungsdienst übergeben. Nun ging es wieder ins Gerätehaus zum bestücken der Fahrzeuge. Danach haben wir noch ein paar kleine Spiele gespielt und sind dann ging es ins Bett. Am Tag der Abreise haben wir noch gemeinsam gefrühstückt und das Gerätehaus wieder geputzt. Dann bekamen wir noch eine Urkunde, bedankten und verabschiedeten uns, bis wir uns schweren Herzens wieder auf den Weg in die Zweiburgenstadt machten. Wir hatten alle ein schönes Wochenende und haben viel gelernt.

Bildergalerie

Autor Jugendfeuerwehrmann Christian Quintel