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Bürger profitieren von der Feuerwehr Partnerschaft

16. März 2012 | Von
Weinheimer Stadtbild als Gastgeschenk

Weinheimer Stadtbild als GastgeschenkRegelmäßig tauschen sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Weinheim mit den Feuerwehranghörigen der Partnerstadt Eisleben aus. Das durch diesen Erfahrungsaustausch nicht nur Neuerungen, sondern auch neue Einsatztaktikten zum Schutz der Bürger auf den Weg gebracht werden können, wurde bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Eisleben deutlich.

Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Dr. Torsten Fetzner besuchte mit einer Abordnung der Feuerwehr Weinheim die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Eisleben. Feuerwehrkommandant Rene Wunderlich und Oberbürgermeisterin Jutta Fischer nahm die Delegation in Empfang und begrüßte die Teilnehmer auf der Versammlung. Wie aus Wunderlichs Bericht zu erfahren war, mussten die 64 Einsatzkräfte der Partnerwehr aus Sachsen Anhalt im vergangenen Jahr 289-mal ausrücken. Im Anschluss berichtete der stellvertretende Feuerwehrkommandant Steffen Ottilie über die Gebietsreform der Freiwilligen Feuerwehr Eisleben, bei der 11 Ortteilwehren vereint wurden. Das es wichtig ist, sich gegenseitig über die Schultern zu schauen, wurde auch bei den Beschaffungen klar. Denn bei einem der letzten Besuche hatten sich die Eislebener Kameraden über das Weinheimer Helfer vor Ort System der Feuerwehrsanitäter informiert und danach mit der Ausbildung ihrer Einsatzkräfte begonnen. Inzwischen konnte dieses Modell auch in Eisleben umgesetzt und durch Spenden ein Notfallrucksack zur medizinischen Erstversorgung von Verletzten beschafft werden. Auch ein mobiler Rauchverschluss, gespendet von dem Eislebender Hans Jörg Meinicke, konnte an der Jahreshauptversammlung übergeben werden. Dieses System, bei dem eine Rauchausbreitung in weitere Bereiche verhindert werden kann, konnten sich die Eislebener bei einem Besuch in Weinheim erläutern lassen. Aber auch umgekehrt, konnte die Weinheimer Feuerwehr schon einiges aus der Partnerstadt annehmen und umsetzen. Genau diese Beispiele zeigen, wie durch eine gute Partnerschaft sich die Feuerwehren zum Schutz der Bürger weiterentwickeln können. Jugendfeuerwehrwart Maximilian Krull blickt auf die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Eisleben zurück, die im vergangen Jahr zahlreiche gemeinsame Aktivitäten mit der Weinheimer Jugendfeuerwehr unternahm. Das Highlight des Jahres 2011 war eine gemeinsame Sommerfreizeit auf die Insel Neuwerk. Oberbürgermeisterin Jutta Fischer dankt ihrer Feuerwehr für die geleistete Arbeit zum Wohl der Bürger Eisleben. Fischer begrüßte die gute Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Weinheim, die sich über die Jahre hinweg aufbauen konnte und weiterhin durch den Eislebener Kommandant Rene Wunderlich und Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht gefördert werden. Großen Gefallen fand die Oberbürgermeisterin an den Fahrzeugbeschriftungen der Weinheimer Feuerwehr, auf denen „unsere Freizeit für ihre Sicherheit“ zu lesen ist. Diesen Schriftzug will Sie nun auch für die Einsatzfahrzeuge der Eislebener Wehr übernehmen um den Bürgern zu verdeutlichen, dass die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Eisleben ein Ehrenamt ausüben. „Für viele unserer Bürger ist es gar nicht klar, das Eisleben keine Berufsfeuerwehr hat“, so Fischer weiter. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner dankte in seinem Grußwort für die Einladung und ging nochmals auf die Gebietsreform ein. Dass solche Reformen durchaus sinnvoll sind und die Kraft einer Feuerwehr stärken kann, zeigt der Zusammenschluss aller Weinheimer Feuerwehrabteilungen zur Freiwilligen Feuerwehr Weinheim. Von Seite der Weinheimer Feuerwehr überbrachten Ralf Mittelbach und David Kunerth die Grüße der Wehr. Als Gastgeschenk überreichten Sie der Feuerwehr Eisleben eine Panoramaaufnahme von Sebastian Singer, die das Weinheimer Stadtbild im Februar 2012 zeigt. Nun können die Weinheimer die Eislebener bald wieder in der Zweiburgenstadt begrüßen. Im April werden die Eislebener zu einer Fortbildungsveranstaltung und vom 11. bis 13. Mai zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 150jährigen Bestehens der Wehr erwartet.

Bild Sebastian Singer: v.l.: Torsten Fetzner, David Kunerth, Ralf Mittelbach, Rene Wunderlich, Jutta Fischer

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