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Lobende und anerkennende Worte für die Jubelwehr

26. Juni 2010 | Von
Oberbürgermeister Heiner Bernhard gratuliert der Jubelwehr

Oberbürgermeister Heiner Bernhard gratuliert der JubelwehrEhrungen, Beförderungen und Ernennungen standen im Mittelpunkt des Jubiläumsauftakt der Feuerwehr Weinheim Abteilung Ritschweier. Moderiert wurde der Ehrungsabend von Rudi Glock, der vor Torsten Fetzner 1. Bürgermeister und Feuerwehrdezernent der Stadt Weinheim war. Der Spielmannszug der Abteilung Sulzbach eröffnete den Ehrungsabend und spielte zum Einzug der vielen Feuerwehrfahnen der befreundeten Feuerwehren aus dem Unterkreis Weinheim und der Region den Preußens Gloria. Im Anschluss folgte der Einmarsch der Jubelwehr in die Kippenhansche Scheuer, allen voran Abteilungskommandant Sven Ballas.

 

Norbert Kippenhan Schirmherr des 100jährigen Jubiläums berichtet von den Stationen der Wehr. So entwickelte sich die Wehr ständig weiter, erlebte die Motorisierung, baute einen Schlauchturm und errichtet Löschteiche in Ritschweier. Kippenhan würdigte in seiner Rede vor allem den ehemaligen Kommandant Karl Mayer, der die Wehr weit nach vorne brachte und man heute noch spüren könne. Durch ihn wurde der Ausbildungsstand auf ein hohes Niveau gebracht und vorallem die Kameradschaft positiv gefördert, dafür sei ihm heute noch postum zu Danken.

 

Auch Heiner Bernhard gratulierte der Wehr im Namen des Gemeinderats und der Bürgerschaft. Er hob hervor, dass die traditionellen Aufgaben der Feuerwehr inzwischen nicht mehr das Feuer löschen sind, sondern mehr in die Bereiche Umwelt und Katastrophenschutz gehen. Gerade deswegen ist er froh, dass die Ausbildung in Ritschweier auf einem so hohen Stand ist und diese auch im ganzen Stadtgebiet bei größeren Schadenslagen zur Unterstützung ausrücken. Der gemeinsame Einsatz schweißt die Weinheimer Wehr mit ihren Abteilungen zusammen, ist er überzeugt. Sein Dank galt allen Feuerwehrangehörigen, die sich ehrenamtlich zum Schutz der Gemeinschaft für andere einsetzen, getreu dem Motto „unsere Freizeit für ihre Sicherheit“.

 

Bundestagsabgeordneter der CDU Karl Lamers gratulierte der Jubelwehr auch zu ihrem über 100 Jahre anhaltenden Engagement. Die Feuerwehr zeichnet sich für ihn durch Teamwork und Kameradschaft aus, was er momentan etwas in Berlin vermisst. In Ritschweier ist der Zusammenhalt der Wehr zum Schutz der Bevölkerung zu spüren. Daher wolle er die Botschaft von Ritschweier mit nach Berlin nehmen um auf ein politisches Teamwork hinzuwirken.

 

Hier gab ihm Frau Dr. Birgit Arnold Landtagsabgeordnete der FDP Recht. Sie recherchierte, dass im Gründungsjahr der Wehr 1910 die erste elektrische Waschmaschine in Betrieb genommen wurde und die Damenwelt die ersten Seidenstrümpfe tragen konnten. 1910 fand auch das erste Länderspiel statt, damals allerdings ohne Trainer. Wenn man sieht wie sich das Team inzwischen entwickelt hat, kann man durchaus parallelen zur Feuerwehr ziehen. Auch wenn das Ehrenamt Feuerwehr vielen Mitgliedern eine Berufung zum Dienst am Nächsten ist, darf man nicht vergessen, dass dies auch gefährlich ist. Im letzten Jahr so Arnold, wurden 1677 Feuerwehrmänner und Frauen im Einsatzdienst verletzt. Einer davon starb beim Dienst am Nächsten. Daher gebührt ihr Respekt, den Männern und Frauen die sich für ihre Mitmenschen einsetzen.

 

Unterkreisführer Hermann Würzer sprach im Namen der Kreisführung Rhein Neckar. In seiner Rede ging er auf 100 Jahre Feuerwehr ein, die auch 100 Jahre Sicherheit für die Bürger bedeuten. Gerade in Ritschweier sieht man, wenn man sich die Entwicklung der Feuerwehr vor 100 Jahren bis heute betrachtet, die Entwicklung der Wehr. Würzer bestätigte der Wehr ihre andauernde Fortentwicklung, die sich inzwischen nicht mehr nur auf die Brandbekämpfung sondern überwiegend auf technische Hilfeleistungen erweitert hat.

 

Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht, dankte vor allem den Gründungsvätern der damaligen selbstständigen Gemeinde Ritschweier, die sich zusammengefunden hatten um ein geordnetes Lösch- und Rettungswesen für den Brandfall aufzustellen. Die Feuerwehr für den ausschließlichen Brandeinsatz von damals ist mit der heutigen Feuerwehr als Dienstleistungsunternehmen nicht mehr vergleichbar. Daher habe sich auch die Bildung des Ausrückebereiches 5 mit den benachbarten Ortsteilen Rippenweier und Oberflockenbach bewährt und gezeigt, dass gemeinsames Wirken und Tun erfolgreich ist.

 

Ortsvorsteher Alfred Paluszkiewicz gratulierte ebenfalls der Jubelwehr und dankte Abteilungskommandant Sven Ballas, seinen Stellvertretern Ralf Seiberling und Heinrich Weigold, den Ausschüssen, allen Aktiven und den Alterskameraden für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle und Sicherheit der Bürger. Sein besonderer Dank ging an die Angehörigen der Wehr, die Verständnis für den Feuerwehrdienst aufbringen und die Veranstaltungen der Wehr unterstützen.

 

Als Dienstältester Kommandant der Feuerwehren des Unterkreises Weinheim sprach der Leutershausener Kommandant Tobias Rell. (Rede hier klicken) und überreichte Abteilungskommandant Sven Ballas die Ehrungsurkunde der Feuerwehren des Weinheimer Unterkreises.

 

Ein weiterer ausführlicher Bericht zu den Ehrungen folgt im Lauf des Tages.

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