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Seltene Würfelnatter sorgt für Feuerwehreinsatz

5. Juli 2020 | Von

Die Weinheimer Feuerwehr musste am Wochenende zu einigen Einsätzen ausrücken. In der Talstraße blockierte wieder ein Baum die Talstraße

Weinheim. Anwohner aus der Müllheimer Talstraße meldeten am Samstagabend kurz nach 19 Uhr eine Schlange im Garten. Daher rückte die Freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zur Tierrettung aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um eine junge Würfelnatter handelte. Die sehr seltene und in Deutschland vom Aussterben bedrohte Schlangenart zeigte sich zunächst wenig begeistert von dem Besuch der Feuerwehr und reagierte angriffslustig. Die Einsatzkräfte konnten die ungiftige und für den Menschen ungefährlich Natter schonend und tiergerecht retten und in eine Transportbox aufnehmen. Im Anschluss wurde Sie durch die Feuerwehr wieder außerhalb der Wohnbebauung im natürlichen Lebensraum in Freiheit entlassen.

Bereits am Freitagabend musste die Weinheimer Feuerwehr zu einer Tierrettung ausrücken. Auf dem „Müller“ Parkplatz in der Institutstraße saß eine Katze auf dem Baum und wollte nicht mehr herunterkommen. Nachdem Anwohner dies beobachtet hatten, riefen Sie die Freiwillige Feuerwehr zur Hilfe. Die Katze saß auf einem Ast in etwa 8 Meter Höhe fest. Während die Drehleiter mit Korb sich zu der Katze auf den Weg machte, wurde parallel eine Steckleiter in Stellung gebracht damit ein weiterer Feuerwehrmann die Tierrettung unterstützen konnte. Nachdem die Katze so viel Anstrengung der Einsatzkräfte wahrnahm, wollte Sie zum Schluss doch noch Ihre Ehre retten und trotzte den Rettungsversuchen der Feuerwehr. Mit einem Satz verließ Sie Ihren Baum und suchte sich ein neues Ruheplätzchen. 

Die Abteilung Stadt musste am Samstagmorgen erneut ausrücken. Diesmal ging es für die Ehrenamtlichen in die Röntgenstraße, da dort die Brandmeldeanlage der GRN Klinik ausgelöst hatte. Zwei Melder hatten ausgelöst und wurden von der Feuerwehr mit einem Trupp unter Atemschutz und Kleinlöschgerät kontrolliert. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden, da es sich um kein Schadensfeuer handelte. Im Küchenbereich löste der Melder vermutlich aufgrund von Wasserdampf aus. Die Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt und die Einsatzkräfte konnten gemeinsam mit der Polizei und dem Rettungsdienst wieder einrücken.

Am Samstagmittag wurde dann ein Zimmerbrand in der Hauptstraße kurz nach 12 Uhr gemeldet. Anwohner nahmen Brandgeruch aus einer Wohnung wahr. Nachdem die Bewohner nicht reagierten, wurde die Feuerwehr alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in der Küche zu einem Kleinbrand gekommen war, bei dem Plastik geschmort hatte. Die Bewohner hatten den Entstehungsbrand bereits selbstständig unter Kontrolle gebracht und Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Ein Trupp der Feuerwehr kontrollierte die Einsatzstelle mit der Wärmebildkamera und führte vorsorglich eine CO Messung durch. Nachdem durch die Messungen keine erhöhten Werte festgestellt wurden, konnte auch dieser Einsatz beendet werden.

Die Westtangente wurde kurz nach 13 Uhr in Rauch eingehüllt, weshalb Autofahrer die Abteilung Stadt in den Bereich Hammelsbrunnen alarmierten. Es stellte sich heraus, dass ein Grundstücksbesitzer ein Feuer ohne Sicherungsmaßnahmen entzündet hatte. Nachdem er die Feuerwehr wahrnahm versuchte er es zu löschen und versuchte zu flüchten. Nach dem Ihm ein weiteres Einsatzfahrzeug entgegenkam, drehte er wieder um und kam zurück. Die Feuerwehr löschte das mit Erde abgedeckte Feuer endgültig. Der Grundstückseigentümer wurde belehrt, dass eine Feuerstelle gesichert werden und die Abstände zu Wohnbebauung und Straßen eingehalten werden muss. Außerdem bekam er den Hinweis, dass er ausreichend Löschwasser bereithalten muss und ein Nutzfeuer bei einer Flächenbrandgefahr der Stufe 4 von 5 generell zu unterlassen ist.

(Flächenbrandgefahr findet man hier https://www.dwd.de/DE/leistungen/graslandfi/graslandfi.html)

Die Abteilung Lützelsachsen-Hohensachsen wurde am Sonntagmorgen kurz vor 6:30 Uhr in die Talstraße alarmiert. Hier war zum dritten Mal innerhalb der letzten zwei Wochen wieder ein Baum umgestürzt. Mittels Motorkettensäge wurde der Baum zerkleinert und am Straßenrand gelagert. Glücklicherweise kam auch diesmal niemand zu Schaden und die Straße konnte zügig wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Für einen kurzen Schreckmoment sorgte die Freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt am Sonntagmittag gegen 13 Uhr bei Anwohnern in der Kantstraße. Die Feuerwehr war zu einer Brandnachschau alarmiert worden, nachdem es in der Küche gebrannt haben sollte. Bei Ankunft vor Ort waren die Bewohner überrascht und wussten nichts von einem Brand. Dort stand lediglich die Marmelade zum Einkochen auf dem Herd. Nach Rücksprache mit der Feuerwehrleitstelle stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und sich der Einsatzort nicht in Weinheim befand. Somit konnte die Feuerwehr wieder einrücken und die Bewohner Ihre Marmelade ohne weitere Störung einkochen.