Schwerverletzter nach Hochsitzsturz – Rauchmelder verhindert größeren Brand – Nutzfeuer außer Kontroll

25. März 2018 | Von

Am Samstag musste die Freiwillige Feuerwehr Weinheim mehrfach ausrücken. Gegen 9:30 Uhr wurde die Abteilung Stadt in die Konrad-Adenauer-Straße gerufen. Nachbarn hatten die Feuerwehr alarmiert, nachdem sie den Warnton eines privaten Rauchmelders hörten und Rauch aus dem Balkon sahen. Bei Ankunft der Feuerwehr hatte die Polizei bereits gewaltsam die Wohnungstür geöffnet und festgestellt, dass Essen auf dem Herd in Brand geraten war. Der in Brand geraten Topf wurde abgelöscht und die Wohnung belüfte. Nach einer abschließenden Brandnachschau konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Der Wohnungsinhaber war zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht in der Wohnung. Durch den Rauchwarnmelder und das umsichtige handeln der Nachbarschaft wurde der Entstehungsbrand rechtzeitig bemerkt und größerer Schaden verhindert.

 

Schwerverletzt wurde am Samstagnachmittag ein 21-Jähriger Mann im Lützelsachsener Wald. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe war er vom Waldweg oberhalb des Dornbachwegs abgekommen und durch den unwegsamen Wald gelaufen. Dort entdeckte er einen alten Hochsitz und kletterte darauf. Während des Kletterversuchs kippte der Hochsitz um und verletzte den Mann schwer. Die Abteilung Lützelsachsen-Hohensachsen wurde gemeinsam mit dem Rettungsdienst gegen 16:45 Uhr von der Gruppe alarmiert und fuhr über den Dornbachweg an. Ein Trupp der Feuerwehr machte sich gemeinsam mit dem Rettungsdienst auf den Weg um den Verunglückten zu suchen. Gegen 17:10 Uhr wurde der Schwerverletzte im Wald gefunden und die Erstversorgung des Patienten durch den Notarzt eingeleitet. Aufgrund des unwegsamen Geländes mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Kettensägen den Bereich freischneiden um eine Rettung zu ermöglichen. Parallel zu den Rettungsarbeiten wurde ein Rettungshubschrauber nachgefordert, der auf dem Sportplatzgelände in Lützelsachsen landetet und für großes Aufsehen sorgte. Die Feuerwehr organisierte mit einem Einsatzfahrzeug den Transfer für den zweiten Notarzt zum Unfallopfers. Mit der Schaufeltrage konnte dort die patientengerechte und schonende Rettung durchgeführt werden. Der Patient wurde circa 200 Meter durch den Wald bis zum Rettungswagen der auf dem Waldweg wartet getragen. Nachdem dort die medizinische Notfallversorgung abgeschlossen war, wurde der Patient mit dem Rettungswagen zum Rettungshubschrauber transportiert. Dieser folg den Patienten in die BG Unfallklinik nach Ludwigshafen zur weiteren Behandlung.

 

Gegen 21 Uhr wurde der Abteilung Stadt ein unbeaufsichtigtes außer Kontrolle geratenes Nutzfeuer gemeldet, das auf einen Baum überzugreifen drohte. Die Einsatzkräfte rückten zur Einsatzstelle an der Bergstraße Nähe der Tankstelle HEM aus und bauten einen Löschangriff auf. Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Nach der abschließenden Brandnachschau wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.