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Schwere Unfälle fordern Weinheimer Feuerwehr am Donnerstag

17. Dezember 2021 | Von

Einsatzreicher Tag für die Feuerwehr Weinheim am Vormittag rückte die Wehr zu einem Straßenbahnunfall in die Stahlbadstraße aus. Am Mittag musste die Wehr gemeinsam mit der Feuerwehr Hirschberg zu einem LKW Unfall auf die Autobahn und am Nachmittag rückte die Weinheimer Wehr zu einem gemeldeten Zimmerbrand nach Großsachsen aus.

Weinheim. Die Weinheimer Feuerwehr war am Donnerstag stark gefordert. Zahlreiche Einsätze forderten die Wehr über den Tag. Am Donnerstagmorgen um kurz vor 08 Uhr kam es in der Stahlbadstraße auf Höhe des Zedernwegs zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einer Straßenbahn. Beim Überqueren der Straßenbahnschienen über eine Fußgänger- und Radfahrerüberweg wurde der junge Mann von der Bahn erfasst. Während sich der Rettungsdienst um den Verunfallten kümmerte, baute die Feuerwehr einen Sichtschutz auf. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und unterstützte die Polizei sowie die RNV bei weiteren Maßnahmen. Trotz der eingeleiteten Rettungsmaßnahmen erlag der heranwachsende Radfahrer noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Bei dem Unfall erlitten zwei Insassen der Straßenbahn sowie der Bahnfahrer selbst einen Schock und mussten durch den Rettungsdienst behandelt werden. Die psychosoziale Notfallversorgung der Weinheimer Feuerwehr unterstützte den Einsatz mit Feuerwehrseelsorgern und übernahm die Erstversorgung der Betroffenen. Der Verkehrsdienst der Polizei Heidelberg hat unter Einbindung eines Sachverständigen die Ermittlungen übernommen.

 

Gegen 12:40 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 5, Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlusstelle Hirschberg und dem Autobahnkreuz Weinheim, zu einem Unfall zwischen zwei LKW-Fahrern im Baustellenbereich. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stand der vorausfahrende LKW verkehrsbedingt auf dem rechten Fahrstreifen und wurde dort von einem nachfolgenden LKW-Fahrer übersehen, so dass es zum Zusammenstoß kam. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt wurde voll gesperrt. Da die Feuerwehr Hirschberg aufgrund des Rückstaus nicht die Unfallstelle mit Ihren Fahrzeugen erreichen konnte, fuhr die Weinheimer Feuerwehr mit dem Rüstzug entgegen der Fahrtrichtung an. Während die Weinheimer Feuerwehr mit den Fahrzeugen vor Ort eintraf, kamen die Hirschberger Feuerwehrkameraden zu Fuß mit tragbarem Einsatzmaterial ebenfalls an die Einsatzstelle. Die verunfallten Fahrer konnten ihre LKW selbstständig verlassen. Während sich der Rettungsdienst um die Fahrer kümmerte, und die Polizei die Unfallaufnahme startete, kümmerten sich die Weinheimer und Hirschberger Feuerwehrkräfte um die auslaufenden Betriebsstoffe und den Brandschutz an der Einsatzstelle. Der Fahrer des vorderen LKW wurde bei dem Unfall verletzt und mittels Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Das Autobahnpolizeirevier Mannheim übernahm vor Ort die verkehrslenkenden Maßnahmen und die Ermittlungen hinsichtlich des Unfallhergangs.

 

Während die Feuerwehr Hirschberg weiter im Rückstau feststeckte und die Bergungsarbeiten einige Stunden dauerten, wurde im Hirschberger Ortsteil Großsachsen ein Zimmerbrand gemeldet. Um schnelle Hilfe zu leisten, rückte die Feuerwehr Weinheim mit den Abteilungen Stadt sowie Lützelsachsen-Hohensachsen mit einem erweiterten Löschzug zur Überlandhilfe an, um die Feuerwehr Hirschberg zu unterstützen. Diese war bereits mit einem Fahrzeug vor Ort. Gemeinsam wurde die Lage Erkundung gestartet und ein Einsatz mit Bereitstellung aufgebaut. Die Drehleiter und die weiteren Fahrzeuge gingen in Bereitstellung. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Rauchentwicklung auf einen Kleinbrand von Essen entstanden war. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte die Gefahr rasch beseitigt werden. Der Wohnungsinhaber wurde sicherheitshalber in eine Klinik gebracht. Nach kurzer Tätigkeit konnte die Einsatzstelle wieder verlassen werden.