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Zimmerbrand im Karlsberg & Tragehilfe in der Weststadt

17. Mai 2020 | Von

Weinheim. Zu einer gemeldeten Brandnachschau musste die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt am Sonntagvormittag in den Karlsberg in die Weinheimer Innenstadt ausrücken.

In einem Mehrfamilienhaus kam es im zweiten Obergeschoss in einer Wohnung die gerade renoviert wurde zu einem Brand. Baumaterial geriet aus bisher ungeklärten Grund in Brand und löste einen installierten Heimrauchmelder aus. Anwohner bemerkten dies und verständigten die Feuerwehr. Die Nachbarn versuchten mit Feuerlöschern den Brand zu löschen, aber aufgrund der starken Verrauchung war dies nicht möglich. Bei Eintreffen der Feuerwehr kam aus der Wohnung schon schwarzer starker Rauch.

Mit einem Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr ging der erste Trupp ins Gebäude vor. Um eine Rauchausbreitung im Treppenhaus zu unterbinden wurde ein mobiler Rauchverschluss an die Wohnungstür installiert. Parallel wurde die Drehleiter von außen in Stellung gebracht um gegeben falls bei den Löscharbeiten zu unterstützen bzw. auch als Eigensicherung für den eingesetzten Trupp im Inneren des Gebäudes. Nach kurzer Zeit konnte das Feuer in der Wohnung vor einer weiteren Ausbreitung abgelöscht werden. Das Brandgut wurde auf den Balkon gebracht und weiter abgelöscht. Mit einem Lüfter wurde das Treppenhaus, sowie die Wohnung belüftet bzw. Rauchfrei gehalten. Mit der Wärmebildkamera wurde eine abschließende Brandnachschau gehalten.

Nach rund 45 min konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werde. Die Abteilung Stadt war mit vier Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften vor Ort.

Wieder zeigte es sich das richtig installierte Rauchmelder Leben und auch Gebäude effektiv schützen können.

Bei der Anfahrt der Einsatzfahrzeuge in die Innenstadt zeigten Bürger mal wieder kein Verständnis für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die an dem Sonntag auch etwas besseres zu tun gehabt hätten und zeigten bei Vorbeifahren der Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn den Einsatzkräften ihren Mittelfinger.

Kurz nach dem Einrücken ins Feuerwehrzentrum kam es erneut zu einem Alarm.

Zu einer Tragehilfe wurde die Abteilung Stadt in die Ahornstraße alarmiert. Aufgrund eines zu engen Treppenhauses konnte der Patient nicht vom Rettungsdienst nach unten gebracht werden. Dabei unterstützte dann die Feuerwehr. Mit der Drehleiter wurde am ersten Obergeschoss angeleitete und der Patient nach unten befördert.