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Rauchmelder verhinderte schlimmeres

12. Juli 2020 | Von

Weinheim. Drei Einsätze forderte die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt am Wochenende.

Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr um kurz nach neun Uhr nach Lützelsachsen gerufen. Aus einem Haus ertönten Hilfeschreie. Nachbarn bemerkten die Hilferufe und verständigten die Rettungsorganisationen. Da die Polizei vor der Feuerwehr bereits am Einsatzort eingetroffen war, haben diese mithilfe des Pflegedienstes die Wohnungstüre geöffnet. Dadurch gab es für die Feuerwehr keine Tätigkeit.

Am Nachmittag hatten Spaziergänger eine größer Rauchentwicklung im Bereich des Freudenberg Klärwerkes gesichtet. Bei Eintreffen des Löschfahrzeuges handelte es sich um eine beaufsichtigte Feuertonne. Da es Aufgrund der aktuell Witterung sehr trocken ist, herrscht zur Zeit im Graslandfeuerindex Stufe vier von fünf. Deswegen sollten Nutzfeuer jeglicher Art vermieden werden bzw. sind diese verboten.

Glück im Unglück hatte eine Familie im Multring am Samstagabend. Ein ausversehen angemachter Backofen durch ein Kleinkind löste in einem Mehrfamilienhaus die installierten Heimrauchmelder aus. Aufmerksame Nachbar bemerkten dies und verständigten über die 112 die Feuerwehr. Der Löschzug der Abteilung Stadt fuhr die Einsatzstelle an. Bereits bei Eintreffen war im Treppenhaus eine leichte Verrauchung wahrnehmbar. Das Gebäude wurde komplett geräumt. Mit Spezialwerkzeug wurde die Wohnungstür im dritten Obergeschoss geöffnet und ein Trupp unter Atemschutz suchte die verrauchte Wohnung nach der Ursache ab. In der Küche war der Backofen an und in diesem befanden sich Plastikschüsseln. Das Brandgut wurde aus dem Ofen entfernt und abgelöscht. Die Wohnung und das Treppenhaus wurde mit einem Elektrolüfter entraucht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und es wurde kein größerer Schaden aufgrund der richtigen Installation eines Heimrauchmelders verursacht.