Um Ihnen ein bestmögliches Nutzererlebnis auf unserer Website zu ermöglichen, verwenden wir Cookies. Mit der Nutzung unseres Angebotes erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen dazu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

18 000 Euro für Brandopfer der Breslauer Straße

6. November 2013 | Von
Brandopfer Breslauer Straße

Brandopfer Breslauer StraßeBrand: Sonderkollekte der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde setzt den Schlusspunkt und zeigt erneut die große Spendenbereitschaft für betroffene Bewohner Weinheim. „Es ist schön zu spüren, wie eine ganze Stadt zusammenrückt“, sagt Christian Pestl. Der Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in der Weinheimer Weststadt hat das Spendenengagement verfolgt, das sich nach dem Hausbrand in der Breslauer Straße im August entwickelt hat. Seine Gemeinde hat dem tragischen Vorfall, bei dem Familien mittellos wurden, eine Sonderkollekte gewidmet. Die 900 Euro, die dabei zusammenkamen, überreichten er und Gemeindevorstand Dr. Karl-Theo von der Trenck nun an Claus Hofmann, den Leiter des Weinheimer Amtes für Familien, Soziales, Jugend und Senioren. Das Fachamt hatte die Spenden in den letzten Monaten koordiniert – und wird dies bei deren Verwendung weiterhin tun, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Brandopfer Breslauer StraßeDie Katholische Gemeinde hatte den Geldsegen bereits im September mit einem größeren „Batzen“ aus der Kasse der „Kerwe-Klause“ eröffnet, die Freikirche setzte nun den Schlusspunkt. „Eine Frau war betroffen, die in unserer Gemeinde Mitglied ist“, erklärte der Pastor, „deshalb waren wir auch bald vor Ort, um mit praktischer Hilfe zu unterstützen.“ Mit den 900 Euro ist die Spendensumme auf etwas mehr als 18 000 Euro angewachsen, teilte Claus Hofmann mit. „Das ist sehr erfreulich und wir bedanken uns bei allen Spendern“, so der Amtsleiter.

Allein beim Benefizkonzert der Gruppe „Waiting for Frank“ im Rolf-Engelbrecht-Haus kamen über 2000 Euro zusammen. Und bei der Gesamtsumme sind die acht Warengutscheine des Möbelhauses „Roller“ in Höhe von jeweils 8000 Euro noch gar nicht mitgezählt, bestätigte Hofmann. Die Aktion ist damit abgeschlossen. Unter der Leitung seines Amtes hat sich mittlerweile eine Kommission gegründet, die sorgfältig und mit Blick auf den Einzelfall die nun über die Verteilung der Spenden entscheiden wird.

Quelle: Weinheimer Nachrichten vom 06.11.2013

Der Hintergrundbericht und Bilder dazu, finden Sie hier