Um Ihnen ein bestmögliches Nutzererlebnis auf unserer Website zu ermöglichen, verwenden wir Cookies. Mit der Nutzung unseres Angebotes erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen dazu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Bis zur Belastungsgrenze – Weinheims Wehrmänner müssen häufig ausrücken / Mann mit Drehleiter gerettet

12. August 2013 | Von

Weinheim. Als gestern gegen 9.25 Uhr schon wieder das Telefon in der Weinheimer Feuerwehr-Hauptwache schrillte, lag bereits ein turbulentes Wochenende hinter den aktiven Wehrmännern. Neben dem Brand in einer Wohnung in der Breslauer Straße (Bericht auf dieser Seite) gab es eine Reihe weiterer Alarmierungen. „Auch wenn die anderen Einsätze glücklicherweise glimpflich verliefen, so mussten unsere Aktive an diesem Wochenende an ihre Belastungsgrenze gehen“, sagt Abteilungskommandant Ralf Mittelbach und verweist auf den Kerwedienst, der zusätzlich zu leisten war. Dazu sind neun Mann täglich von 15 bis 2 Uhr in Bereitschaft. Der gestrige Alarm um 9.25 Uhr führte auf der K4133 Richtung Muckensturm. Ein Lkw hatte Teile seiner Ladung verloren. Karotten mussten aufgesammelt werden.

Am Samstagmorgen ging die Brandmeldeanlage des Bodelschwingh-Heims los – immer eine heikle Angelegenheit, wenn es um eine Senioreneinrichtung geht. Gottlob: Fehlalarm.

Ernster wurde es um 10 Uhr, als in der Grundelbachstraße eine Person zu retten war. Die Drehleiter und die Feuerwehrleute halfen dem Mann.

An einem Gastronomiebetrieb an der Bergstraße wurden gegen 14 Uhr ungewohnte Gerüche gemeldet. Wieder rückte die Feuerwehr aus, konnte aber wieder beruhigt zurückkehren.

Qualm in der Daimlerstraße

Am Sonntag riss die Alarmierungskette nicht ab. Um 11.44 Uhr qualmte es in der Daimlerstraße. Durch einen technischen Defekt hatte sich ein Industrie-Hochdruckreiniger entzündet.

Schließlich sah man auch in Nächstenbach noch das Blaulicht. Der Wasserrohrbruch dort war letztlich aber Angelegenheit einer Fachfirma.

Quelle: Weinheimer Nachrichten vom 12.08.2013/ dra