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Bienenschwarm und brennender Toaster

6. Juni 2013 | Von
Bienenschwarm und brennender Toaster

Bienenschwarm und brennender ToasterDie Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt war auch wieder am Mittwoch mehrfach im Einsatz. Nachdem am Montag und Dienstag noch mal in der Ahornstraße und Blumenstraße Wasser aus Kellern gepumpt werden musste, hat sich das Einsatzgeschehen wieder normalisiert. Am Mittwochmorgen unterstützte die Feuerwehr Weinheim dann die Polizei Weinheim im Zuge einer Amthilfe beim ausleuchten und belüften einer Einsatzstelle. Kurz nach 12 Uhr wurde dann die Wehr zu einem Brandmeldealarm in die Weinheim Galerie gerufen. Ein Toaster war in Brand geraten und löste durch die Rauchentwicklung die Brandmeldeanlage aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits geräumt. Durch das umsichtige und schnelle handeln der Mitarbeiter konnte weiterer Schaden abgewendet werden. Bienenschwarm und brennender ToasterBeim Eintreffen der Feuerwehr, war das Feuer bereits gelöscht und der Toaster ins Freie gebracht. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Einsatzstelle und stellten die Brandmeldeanlage wieder zurück. Kurz vor 13 Uhr wurde ein weiterer Einsatz gemeldet. Diesmal war ein Bienenschwarm unterwegs und ließ sich vor der Postfiliale in der Cavaillion Straße auf einem Baum nieder. Thomas Pohl Kommandant der Feuerwehr Hemsbach und Imker nahm sich der Sache an. Die Weinheimer Feuerwehr stellte Pohl die Möglichkeit an die Bienentraube im Baum zukommen. Thomas Pohl nahm die Bienen auf und setzte diese in einen speziellen Kasten. Hier konnte auch die Königin aufgenommen werden. Diese lockte die anderen Bienen an und konnte der Einsatz nach einer Stunde beendet werden. Die Bienen werden nun von Thomas Pohl umgesiedelt und ihrer natürlichen Umgebung zugefügt.

Bienenschwarm und brennender ToasterWenn die Feuerwehr auch in diesem Fall tätig wurde, so wird ein Wespen oder Bienennest nicht von der Feuerwehr Weinheim beseitigt. Vielmehr ist dies Sache von Imkern oder Schädlingsbekämpfern. Bei dem Einsatz in der Cavaillion Straße, wurde die Feuerwehr auf Anforderung des Imkers tätig, damit dieser auf den Baum kam. Zwischen Mai und September melden sich bei der Weinheimer Feuerwehr viele besorgter Bürger aus dem Stadtgebiet aber auch der umliegenden Gemeinden, die sich durch Wespen oder Bienen gestört oder bedroht fühlen.  Grund des Anrufs sind meistens keine Bienen sondern eher Wespennester, die oft in Rollladenkästen, im Dachvorsprung oder in Mauerhohlräumen, Hecken und Büschen entstanden sind. Wespen stehen seit einigen Jahren unter Naturschutz und dürfen deshalb in der Regel nicht vernichtet werden. Wenn möglich müssen die Wespen in der Natur umgesiedelt werden. Nur in Ausnahmefällen, wenn die Umsiedelung technisch beziehungsweise praktisch nicht durchführbar ist und eine erhebliche Gefährdung oder Störung für Menschen oder Tiere ist, ist die Vernichtung zulässig. Die Feuerwehr ist weder für die Umsiedelung noch für die ausnahmsweise Vernichtung zuständig. Die früher praktizierte Hilfe, bevor Wespen unter Naturschutz gestellt worden sind, ist nicht mehr möglich. Fachleute für solche Fälle finden sich im Branchenbuch unter der Rubrik Schädlingsbekämpfer. Wenn man unter Berücksichtigung des Naturschutzgesetzes ein Wespennest selbst beseitigen will, erhält man auch geeignete Mittel bei den Fachmärkten für Bau oder Landwirtschaft. Allerdings sollte äußerst vorsichtig vorgegangen werden.

Bilder Mirko Schöbel / David Kunerth