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Eine Einsatzzentrale, die fahren kann

25. September 2011 | Von
Oberbürgermeister Heiner Bernhard und 1. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner

Oberbürgermeister Heiner Bernhard und 1. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner Weinheimer Feuerwehr nimmt neues Fahrzeug in Betrieb – „Schnäppchen“ gemacht. Es ist vollgepropft mit modernster Informationstechnik, zwei Computer- und Funkarbeitsplätze sind auf kleinstem Platz eingerichtet, am Beifahrersitz ist ein weiterer Computer mit „Touchscreen“ angebracht. Eine Wetterstation auf dem Dach des neuen Weinheimer Feuerwehrautos kann sogar Windstärke und Luftfeuchtigkeit messen. Es ist modernste Feuerwehrtechnik auf vier Rädern, die Weinheims Feuerwehrkommandant Reinhold Albrecht und seine Kameraden aus der Führungsmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr jetzt der Verwaltungsspitze des Weinheimer Rathauses und interessierten Gemeinderäten vorstellten. Das neue Einsatzleitfahrzeug ist keineswegs ein Luxus; das Vorgängermodell hatte sage und schreibe 27 Jahre auf dem Buckel und war technisch nicht mehr nachzurüsten. Die Neuanschaffung war wegen der Finanzkrise sogar nochmal zwei Jahre zurückgestellt worden. „Aber jetzt war das neue Fahrzeug für die optimale Einsatzbereitschaft unserer Wehr unbedingt erforderlich“, so der Stadtbrandmeister. Ein Glücksfall war dann, dass Patrick Müller, der Kommandant der Abteilung Stadt, beim Urlaub auf dem Campingplatz den Chef der bayerischen Firma Furtner&Ammer kennenlernte. Das ist eine europaweit renommierte mittelständische Firma für den Ausbau von Feuerwehrfahrzeugen. Die beiden kamen ins Fachsimpeln und entwickelten ein für Weinheim besonders günstiges Kostenmodell, „ein Schnäppchen“, wie Reinhold Albrecht erklärte. Das Fahrzeug des Baujahres 2010 ist eigentlich ein Vorführwagen, war aber noch nie zugelassen – ist also absolut neuwertig. Statt der regulären 122 000 Euro musste die Stadt für das Fahrzeug nun nur knapp 98 000 Euro ausgeben. Patrick Müller und Zugführer Klaus Neitzel erklärten Oberbürgermeister Heiner Bernhard sowie Bürgermeister und Feuerwehr-Dezernent Dr. Torsten Fetzner das ausgefeilte technische Innenleben des Busses: Im Grunde sei das Gefährt eine rollende Einsatzzentrale, beschrieb Neitzel. In der Tat: Schon während der Anfahrt zur Einsatzstelle kann sich der Einsatzleiter auf der Festplatte oder im Internet über ein Einsatzleitprogramm Infos über das Objekt besorgen, zum Beispiel die Lage, den Grundriss oder auch Gefahrenberichte. So kann der Einsatz schon von unterwegs geplant werden, wichtige, mitunter lebenswichtige Minuten können eingespart werden. Vor Ort dient das Fahrzeug dann als Einsatzzentrale vor Ort. Oberbürgermeister Heiner Bernhard bescheinigte: „Das sind professionelle Bedingungen für unsere professionell agierende Feuerwehrleute.“

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