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Fässer flogen zum Schlauchturm

10. Juli 2011 | Von
Feuerball im Feuerwehrzentrum Weinheim

Feuerball im Feuerwehrzentrum WeinheimEs hatte schon den Hauch eines Aktion Films als mit einem lauten Knall ein Fass fast so hoch wie der Schlauchturm flog, eine Gasflasche abzischte und ein Feuerball über dem Feuerwehrzentrum zu sehen war. Dreharbeiten fanden allerdings nicht statt, sondern die Pyrotechnik des Kreis Bergstraße bereitete Übungen für die Ausbildungsgruppe und die Helfer vor Ort Einheit der Feuerwehr Weinheim vor. Eigentlich hätte am 18. Juni ein Praxistag stattfinden sollen, aber es kam anders. Denn die Weinheimer Feuerwehr wurde 4 Minuten vor Übungsbeginn zu einem Küchenbrand in die Händelstraße gerufen. Mehrere Übungen waren geplant und das Team der Pyrotechnik Bergstraße hatte alles bereits vorbereitet und ausprobiert, damit die Übungen auch sicher ablaufen können. Auf diesem Weg möchten wir uns noch mal bei der Pyrotechnik Kreis Bergstraße für ihre Unterstützung bedanken. Vielleicht stellt sich nun der eine oder andere die Frage, für was diese Szenarien für die Übung der Helfer vor Ort Einheiten aus Birkenau und Weinheim sowie der Ausbildungsgruppe vorbereitet wurden.

 

Verletzte im BusSchadensereignisse, die Menschen und Sachwerte bedrohen, erfordern ein schnelles, umsichtiges und professionelles Eingreifen der angeforderten Hilfskräfte. Realistische Schadensdarstellungen tragen dazu bei, die Hilfskräfte zu schulen und auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Massive Rauchentwicklung, Panikgeräusche, Knalleffekte, realistischer Feuerschein oder explodierende Gefahrgutfässer hauchen einer Einsatzübung nicht nur Leben ein, sondern bringen die übenden Helfer auch ein Stück jenen Situationen näher, die sie im realen Einsatz möglicherweise zu erwarten haben. Wirklichkeitsnahes Üben motiviert zu rascher und engagierter Hilfe, sei es nun bei der Menschenrettung, der Brandbekämpfung oder der Techn. Hilfeleistung. Das Ziel einer guten Schadensdarstellung liegt darin, die Einsatzkräfte herauszufordern und an ihre Belastungsgrenzen heranzuführen. Daher ist es wichtig, dass die Schadenslage genau auf die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der übenden Einheiten abgestimmt ist. Letztendlich sollen die Einsatzkräfte gefordert, aber nicht unter- oder überfordert werden.

 

Verletzte werden abtransportiertNach dem der Küchenbrand die Wehr bis zum Mittag forderte und auch Nachlöscharbeiten nötig wurden, war die Luft raus und die Organisatoren entschieden sich den Praxistag zu beenden. Da allerdings noch einige Mimen geschminkt auf ihren Einsatz warteten und die vorbereitet Pyrotechnik nicht einfach demontiert werden konnte, entschied man eine kleine Übung durchzuführen. Hier brannte es am Übungsbus der Feuerwehr. Während sich die Ausbildungsgruppe um den eigentlichen Brand kümmerte, versorgten die Helfer vor Ort Einheiten die Verletzten Darsteller. An dieser Stelle auch noch ein Dank an Karl Hilger alias Charly, der sich um das Schminken der Verletzten kümmerte und als Mimenschutz die Übung betreute. Momentan ist man mit der Pyrotechnik Kreis Bergstraße in Gesprächen ob es eventuell noch in diesem Jahr möglich ist, den Praxistag nachzuholen. Allerdings gestaltet sich die Terminsuche als schwierig, da der Terminkalender der Weinheimer Feuerwehr gut gefüllt ist. Sollte es in diesem Jahr nicht klappen, werden wir auf jeden Fall 2012 einen gemeinsamen Termin finden.

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