Das Bild zeigt die komplette Helfer vor Ort (HvO) – Ausrüstung der Feuerwehr Weinheim Abt. Stadt. Von links: ein Notfallrucksack, Vordrucke des Einsatzprotokolls, medizinischer Sauerstoff, AED (automatisierter externer Defibrillator), Stifneck (Halskrausen) für Kinder und Erwachsene sowie eine Kindernotfalltasche (oben). Verlastet ist diese Ausrüstung komplett auf dem LF 16/12 und in Teilen auf dem VRLF 8/5.
Dieser hydraulische Rettungssatz besteht aus einem Spreizgerät, einem Schneidgerät sowie Rettungszylindern in verschiedenen größen. Mit diesem Rettungssatz können Personen aus verunfallten Fahrzeugen befreit werden, wenn sich z.B. die Türen nicht mehr öffnen lassen.
In der Hygienekiste befindet sich Schutzausrüstung sowie Desinfektionsmittel zum Eigenschutz. Außerdem beinhaltet Sie Kabelbinder und Klebeband um die Schutzanzüge beziehungsweise Müllbeutel zu verschließen. Es gibt rote und blaue Säcke die Müll und kontaminierte Kleidung trennen soll. Die Hygienebox ist verschieden einsetzbar und wird in allen Ausrückebereichen vorgehalten.
Die Rettungsbühne dient zur Erleichterung der Arbeiten an einem verunfallten Fahrzeug und dem patientengerechtem Retten bei Verkehrsunfällen mit z.B. LKW, Bus oder Bahn. Sie ist in der Höhe verstellbar und kann bequem von 2 Personen aufgebaut werden.
Die Rettungstasche für verunfallte Atemschutzgeräteträger. Hiermit ist es möglich verunfallte Atemschutzträger entweder sicher und schnell aus dem Gefahrenbereich zu bringen, oder einen Wechsel des Lungenautomaten durchzuführen um, wenn es die Lage erfordert, schweres Gerät für die Rettung herbei zu holen.
Inhalt der Rettungstasche:
Rettungsschere (am PA befestigt)
Pressluftatmer mit verlängerter Mitteldruckleitung
Rettungstuch mit zwei Karabinern (zur Herstellung einer Rettungswindel)
Maske mit nach vorne gekehrter Kopfspinne
Keile zum Unterkeilen von Türen
Zwei Bandschlingen zum Ziehen der Tasche und Retten des Verunfallten
Ein sogenannter Sprungretter kommt dann zum Einsatz, wenn es darum geht, Menschen aus einer Höhe von maximal 16m bzw. 6. Obergeschoss zu retten. Jedoch nur, wenn kein anderer Weg z.B. über die Drehleiter, Treppenhäuser oder andere tragbare Leitern der Feuerwehr möglich ist. Der Sprungretter (Fa. Lorsbach) besteht aus einem, mit Kunstfaser verkleideten, quaderförmigen Schlauchgerüst und wird mittels einer 300 bar Druckluftflasche aufgeblasen.
Mit der Wärmebildkamera geht der erste Trupp unter Atemschutz in einem verqualmten Gebäude oder Zimmer vor, um z.B. nach Personen zu suchen, Brandnester aufzuspüren oder den Flüssigkeitsstand von z.B. Behältern zu überprüfen. Ein weiteres Einsatzspektrum ist die Personensuche z.B. nach einem Verkehrsunfall, wenn zu vermuten ist, dass Personen aus dem Fahrzeug geschleudert wurden. Dargestellt werden Personen, Brandnester oder Flüssigkeitsstände mit unterschiedlichen Farben auf einem Bildschirm. Je heißer ein Gegenstand um so heller die Farbe.