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10.

Jan

2012

Ist die Kübelspritze noch zeitgemäß? Drucken E-Mail
Geschrieben von: FFW / LFV BW   

Fachgebietsleiter Technik und Ausrüstung Hans Joachim GottuckUnser engagierter Feuerwehrkamerad Hans Joachim Gottuck ist nicht nur bei der Weinheimer Feuerwehr, sondern auch kreisweit in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Rhein Neckar bekannt. Was aber nicht jeder weiß, er ist auch Fachgebietsleiter beim Landesfeuerwehrverband Baden Württemberg. Für die Abwehr von Gefahren werden nicht nur Menschen, sondern auch moderne technische Ausrüstungsgegenstände benötigt. Hierbei sind es nicht nur die Feuerwehrfahrzeuge, sondern auch die hier mitgeführten Gerätschaften, mit denen die Feuerwehr ihre Schlagkraft ausspielen kann. Mit dem Ziel, die Interessen und Belange der Feuerwehren zu bündeln und gegenüber der Industrie und den Förderstellen zu artikulieren unterhält der Landesfeuerwehrverband ein Fachgebiet Technik und Ausrüstung. Dieses leitet Hans-Joachim Gottuck. 


Nun hat das Fachgebiet des Landesfeuerwehrverbands mit dem Thema Kübelspritze auseinander gesetzt:


Die Kübelspritze auf unseren genormten Löschfahrzeugen wird von manchen Feuerwehrangehörigen als ein von der modernen Technik überholtes und nicht mehr zeitgemäßes Löschgerät angesehen. Die Mitglieder des Arbeitskreises Technik und Ausrüstung haben sich aus gegebenem Anlass mit diesem Thema befasst und sie sind zu folgendem Ergebnis gekommen: Auch wenn die Kübelspritze schon Generationen von Feuerwehrleuten begleitete, hat sie im Jahr 2011 nichts von ihren guten Eigenschaften als wirkungsvolles Kleinlöschgerät eingebüßt.

Die Gesichtspunkte:

  • der unmittelbaren Verfügbarkeit
  • der Tragbarkeit
  • der einfachen Handbedienung
  • Nachfüllbarkeit vor Ort
  • kostengünstiges Gerät
  • keine Kosten bei Wiederbefüllung
  • der Beweglichkeit

KübelspritzeMit dem 5m langen D-Schlauch in Verbindung mit einem leichten DK-Strahlrohr stellen auch heute noch eine optimale Ergänzung der Wasserabgabe zu einer motorgetriebenen Pumpe dar. Bei zahllosen Einsätzen, bei denen es auf eine geringe Löschwasser-Aufbringung ankommt, beim Ablöschen von Kleinbränden oder bei Nachlösch-Arbeiten sowohl in Gebäuden als auch im Freien bewährt sich die Kübelspritze für einen Trupp: eine Person pumpt, eine Person führt das Strahlrohr. Der Wasservorrat von 10 Litern und die Wurfweite von 7 – 10 Metern können bei geübtem Vorgehen sehr effektiv eingesetzt werden. Nicht vergessen werden darf hierbei die problemlose Möglichkeit zum Nachfüllen bzw. Wiederbefüllen mit Löschwasser. Die Kübelspritze ist ein wartungsarmes Kleinlöschgerät mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Die Ergänzung moderner Fahrzeug- und Pumpentechnik um eine einfache, sofort betriebsbereite und fremdenergie-unabhängige Gerätetechnik macht auch heute noch Sinn.

 

Quelle http://www.feuerwehr-bw.de

 

 

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