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07.

Nov

2006

Brandrisiken durch falschen Umgang mit Mehrfachsteckdosen Drucken
Geschrieben von: IMBW   
„Bei unsachgemäßer Verwendung oder bei mangelnder Qualität bergen Mehrfachsteckdosen große Brandrisiken. Die vor allem in Privathaushalten weit verbreiteten Steckdosenleisten können sich bei elektrisc „Bei unsachgemäßer Verwendung oder bei mangelnder Qualität bergen Mehrfachsteckdosen große Brandrisiken. Die vor allem in Privathaushalten weit verbreiteten Steckdosenleisten können sich bei elektrischer Überlastung entzünden und damit zur tödlichen Gefahr werden.“ Das sagte Landesbranddirektor Herman Schröder am Dienstag, 7. November 2006, in Stuttgart. Gefährlich werde es immer dann, wenn zu viele Geräte mit hoher Stromaufnahme an einer Steckdosenleiste angeschlossen seien. „Heizlüfter, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Elektrofondues oder Haushaltgrills gehören nicht an Mehrfachsteckdosen“, warnt Schröder. Infolge einer Überlastung könne bei diesen Geräten Wärme entstehen, die schließlich einen Brand auslösen könnte. Mehrfachsteckdosen seien auf eine Leistung von rund 3.000 bis 3.500 Watt ausgelegt, ein Heizlüfter liege schon bei 1.500 bis 2.000 Watt. Fernseher, DVD-Geräte, Stereoanlagen oder PCs könnten unbesorgt an Steckdosenleisten angeschlossen werden, sofern die Stromabnahme nicht 3.000 Watt übersteige. „Wichtig bei der Nutzung von Mehrfachsteckern ist aber, dass die Leiste nicht abgedeckt ist oder beim Betrieb in Kartons oder hinter Möbeln verschwindet. Auch dürfen Steckdosenleisten niemals hintereinander geschaltet werden“, betonte Schröder. In Nassräumen wie Bädern oder im Spülbereich der Küche müssten Mehrfachsteckdosen grundsätzlich vermieden werden. „Werden Strom durchflossene Steckdosen feucht oder läuft gar Wasser, beispielsweise aus einem tropfenden Wasserhahn auf die stromführenden Teile, bedeutet das eine akute Brandgefahr.“ „Auch bei Heizdecken und -kissen, die ja gerade jetzt in der kühlen Jahreszeit sehr beliebt sind, gilt es einige Regeln zu beachten. Leichtsinniger Umgang mit diesen Geräten könnte im schlimmsten Fall ein tödliches Risiko sein“, sagte der Landesbranddirektor. Abgeknickte Kabel im Deckeninnern oder ein Wärmestau infolge Überhitzung seien immer wieder die Ursache für Brände. Eingeschaltete Heizdecken sollten daher nie unbeaufsichtigt bleiben und vor dem Schlafen immer ausgeschaltet werden. Generell gelte, beim Kauf von Elektrogeräten und Mehrfachsteckdosen auf das CE-Zeichen und das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit zu achten. „Außerdem rate ich dringend dazu, Rauchmelder in alle Häuser und Wohnungen einzubauen. Denn die kleinen Warngeräte können in allen geschlossenen Räumen Leben retten“, sagte Schröder. Rauchmelder seien nicht teuer und könnten problemlos auch von Laien angebracht werden. Bei der schon seit einiger Zeit laufenden Aktion „Rauchmelder retten Leben“ würde die Bevölkerung über die Gefahren durch Brandrauch und über den lebensrettenden Nutzen der Warngeräte aufgeklärt, sagte der Landesbranddirektor. Zusatzinformationen: Weitere Informationen zu Rauchmeldern und Brandschutz gibt es bei der örtlichen Feuerwehr. Quelle: Innenministerium
 

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